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Analyse der Sprache von Wilhelm Busch in exemplarisch ausgewählten Werken
Pia Köck
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Biologie und Umweltbildung Unterrichtsfach Deutsch
Betreuer*in
Peter Ernst
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76494
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22748.23747.422332-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Sprache von Wilhelm Busch wird exemplarisch anhand der Werke „Der Heilige Antonius von Padua“, „Die Fromme Helene“ und „Max und Moritz. Eine Bubengeschichte in sieben Streichen“ untersucht. Sie befasst sich mit der Frage welche sprachlichen Eigenschaften diese Werke aufweisen, denn das Interesse an den Geschichten ist auch nach mehr als hundert Jahren vorhanden. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine empirische Untersuchung an den genannten Werken durchgeführt. Hierfür werden einzelne Kapitel der Publikationen ausgewählt und auf ihre linguistischen Merkmale hin untersucht. Insbesondere werden dabei die ‚inhaltlichen‘ Überschneidungen von Text und Bild betrachtet. Des Weiteren erfolgt eine Untersuchung anderer sprachlicher Eigenschaften. Die Untersuchung stützt sich auf sprachliche Aspekte der Kunst- oder Literatursprache, des Humors und der Bildlinguistik. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bilder ein wichtiger unterstützender Teil der sprachlichen Gestaltung der Werke sind, da ohne diese wichtige Kontexthinweise fehlen würden. Als besonders auffällig erwies sich die Syntax im Bereich der Interpunktion, da hier eine Hybridvariante bestehend aus der normativen Grammatik und der poetischen Grammatik erschaffen wurde. Der Humor von Busch gründet sich auf kontextabhängige Komik und ist daher nicht nur von aufmerksamen Rezipienten, die die im Werk enthaltenden Hinweise bemerken, abhängig, sondern auch vom Weltwissen, das diese mitbringen. Es wurde eine Reihe an neuen Erkenntnissen gewonnen, aber es gibt noch Bereiche, die es durchaus wert sind, genauer betrachtet zu werden. Eine mögliche weiterführende Forschungsrichtung wäre eine Untersuchung, in welchem Maße die Interpunktion Auswirkungen auf die verbale Ausführung der Werke hat. Auch kann überprüft werden, ob sich die Wahrnehmung vor einem anderen kulturellen Hintergrund ändert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sprachwissenschaft Wilhelm Busch Humor Bildlinguistik Komische Lyrik Textverständnis - Kulturelles Wissen Kunstsprache
Autor*innen
Pia Köck
Haupttitel (Deutsch)
Analyse der Sprache von Wilhelm Busch in exemplarisch ausgewählten Werken
Paralleltitel (Englisch)
Analysis of the language of Wilhelm Busch in exemplarily selected works
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
133 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Ernst
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.14 Vergleichende Sprachwissenschaft
AC Nummer
AC17283729
Utheses ID
72445
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 506 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1