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Psychomotorische Gewaltprävention bei männlichen Jugendlichen in der stationären Erziehungshilfe
Liz Weiler
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Psychomotorik
Betreuer*in
Otmar Weiß
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77069
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27941.29324.629496-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit geht auf theoretischer Ebene auf die männliche Jugend und Gewalt ein. Im Speziellen wird auf männliche Jugendliche, die in der stationären Kinder- und Jugendhilfe aufwuchsen, eingegangen, da deren Gewalt als Symptomträger für ihre frühe Fremdunterbringung gilt. Die Identitätsbildung zählt im Jugendalter zu der wichtigsten Entwicklungsstufe überhaupt, weshalb genau dort angesetzt werden soll, um einer gefestigten Identität, die Gewalt als Bewältigungsstrategie inkorporiert, entgegenwirken. Da es sich bei der physischen Gewalt, um einen körperlichen Akt handelt, der allerdings tief im Leib verankert ist, kann die Psychomotorik mit ihrer ganzheitlichen Sicht auf Körper, Geist und Seele als tertiäre Prävention eingesetzt werden. Die Psychomotorik wird als Medium eines Gewaltpräventionskonzepts, d.h. zur Verhaltensprävention eingesetzt. Das Menschenbild und die Ansätze der Psychomotorik eigenen sich, um spezifisch diese Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sind und deren Ziele in den Prozess mit einzubauen. Das Praxiskonzept ist in fünf Phasen aufgeteilt, die individuell zeitlich angepasst werden können, um den Jugendlichen die Zeit zu geben, die sie brauchen. Mit diesem individuellen und flexiblen Konzept wird den Expert*innen sowie den Jugendlichen ein spaßigen und wissenswertes psychomotorisches Gewaltpräventionskonzept mit dem Fokus auf das Selbst und die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes geboten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Psychomotorik Gewaltprävention Stationäre Jugendhilfe
Autor*innen
Liz Weiler
Haupttitel (Deutsch)
Psychomotorische Gewaltprävention bei männlichen Jugendlichen in der stationären Erziehungshilfe
Paralleltitel (Englisch)
Psychomotor violence prevention with male adolescents in inpatient educational support
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
74 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Weiß
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein. Sonstiges
AC Nummer
AC17367025
Utheses ID
72470
Studienkennzahl
UA | 992 | 795 | |
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