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The impact on employees resulting from the implementation of a hybrid work agreement in a large Austrian corporation
Karim Seidl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Rudolf Vetschera
DOI
10.25365/thesis.76509
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27968.18562.818010-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit hat den Zweck die Auswirkungen der vollständigen Implementierung von hybrider Arbeit auf die Mitarbeitenden eines großen österreichischen Unternehmens zu untersuchen. Hybride Arbeit bedeutet, dass ein Teil der Arbeit vor Ort (im Büro) und ein anderer Teil von einem anderen Ort, normalerweise dem eigenen Zuhause, erledigt wird. Diese Studie stützt sich auf verschiedene Theorien. Zum Beispiel der Spillover-Theorie, der Konflikttheorie sowie Moral Hazard und dem Konzept des psychologischen Eigentums. Um die Auswirkungen der vollständigen Implementierung der Möglichkeit zur hybriden Arbeit zu analysieren, wurde eine quantitative Umfrage in einem großen österreichischen Konzern (ASFINAG) durchgeführt, bei der die Teilnehmer ausführlich zu persönlichen Auswirkungen befragt wurden. Insgesamt nahmen 723 Personen an der Umfrage teil, von denen 658 Rückmeldungen gültig waren. Der Unterschied der Teilnehmenden und gültig abgeschlossenen Umfragen erklärt sich aus den Personen, die entweder aufgrund vorab festgelegter Kriterien ausgeschlossen wurden (z. B. keine aktuell gültige individuelle Home-Office-Vereinbarung), die Umfrage nicht abgeschlossen haben oder offensichtlich falsche Antworten abgegeben haben. Die Umfrage richtete sich ausschließlich an Personen, die zum Zeitpunkt der Durchführung der Umfrage eine aktive individuelle Home-Office-Vereinbarung hatten. Die Befragten wurden zu verschiedenen Themen bezüglich hybrider Arbeit im Zusammenhang mit Work-Life-Balance, Vertrauen, Zugehörigkeitsgefühl und Produktivität befragt. Zunächst wird das Thema Work-Life-Balance behandelt, wobei ein expliziter Fokus auf den Einflussfaktoren Flexibilität und reduzierte Pendelzeiten sowie den Präferenzen der Teilnehmenden liegt. Der nächste Schritt bestand darin, die wahrgenommene Produktivität im Home-Office zu untersuchen. Die Teilnehmenden wurden nach ihrer persönlichen Produktivität im Home-Office im Zusammenhang mit Ablenkungen befragt und noch detaillierter, wo sie mehr Ablenkungen erleben und, ob sich dies auf ihre persönliche Produktivität auswirkt. Darüber hinaus wurden die Teilnehmenden nach der wahrgenommenen Produktivität in ihrem eigenen Team und im gesamten Unternehmen befragt. Also ob es aufgrund der Möglichkeit zur hybriden Arbeit wahrgenommene Unterschiede gibt. Zusätzlich wurden Fragen zu technischen Einschränkungen im Home-Office gestellt, und falls vorhanden, ob diese die Produktivität der Teilnehmenden beeinflussen. Sie wurden auch darüber befragt, ob sie einen erhöhten Vertrauensaspekt seitens des Arbeitgebers in einer Hinsicht wahrnehmen und, ob sie selbst ein erhöhtes Zugehörigkeitsgefühl durch die Möglichkeit zur hybriden Arbeit verspüren. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass die Möglichkeit zur hybriden Arbeit insgesamt eine signifikant positive Auswirkung auf die Mitarbeitenden hat. Diese Studie hat jedoch auch Einschränkungen bezüglich des Home-Offices identifiziert. Wie etwa technische Beschränkungen im Home-Office oder den Verlust sozialer Kontakte, was man nicht ignorieren sollte. Diese Studie versucht weitere Untersuchungen zu diesem Thema in Österreich anzuregen und neue Informationen in diesem Bereich zu liefern, um die Strategien der Unternehmen anzupassen und die Mitarbeiterbindung nachhaltig zu verbessern. Als Resultat dieser Forschung wird vorgeschlagen, dass Unternehmen, die ihre Mitarbeiterbindung erhöhen möchten, sich überlegen sollten, wenn nicht schon in irgendeiner Form bestehend, ein hybrides Arbeitsmodell in ihrem Unternehmen zu implementieren.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis serves the purpose of analysing the effects of the full implementation of hybrid work on employees of a large Austrian corporation. Hybrid work entails completing part of one's work on-site (i.e., in the office) and another part from another location, usually one's own residence. This study draws on different theories. For example, the spillover theory, the conflict theory, moral hazard in the home office context and the concept of psychological ownership. To analyse the impacts of fully implementing the opportunity to work hybrid, quantitative research was conducted in an Austrian corporation (ASFINAG), where participants were extensively surveyed about personal effects. In total, 723 individuals participated in the survey, of which 658 responses were valid. The difference is explained by those individuals who were either excluded due to predetermined criteria (e.g., no currently valid home office agreement), did not complete the survey or provided obvious false information. The survey exclusively targeted individuals who had an active home office agreement at the time of the survey. Respondents were surveyed on various topics regarding work-life balance, trust, sense of ownership and productivity. Firstly, the topic of work-life balance is addressed, with explicit focus on the influencing factors of flexibility and reduced commuting times, and participant preferences. The next step involved examining productivity in hybrid work. Participants were queried about their personal productivity in home office in connection to distractions, detailing where they experience more distractions and whether this affects their personal productivity. Furthermore, participants were asked about their perceived productivity in their own team and in the overall company, regarding any perceived differences due to the opportunity to work hybrid. Additionally, inquiries were made about technical limitations in home office, and if present, whether they affect the productivity of participants. They were also asked if they perceive an increased sense of trust coming from the employer in one aspect, and whether they themselves perceive an increased sense of ownership through the opportunity to work hybrid. The results of this study indicate that, overall, the opportunity to work hybrid has a significant positive impact on employees. However, this study also identifies limitations regarding home office, such as technical constraints in home office or the loss of social contact, which should not be overlooked. This research attempts to stimulate further investigation regarding this topic in Austria and to bring new information in this field to help adjusting companies’ strategies and improve the employee retention. Having this in mind, I suggest that if companies want to increase their employee retention rate, it is crucial to implement some sort of hybrid work agreement and continuously evaluate and adapt it to current circumstances.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Home Office Hybride Arbeit Work-Life Balance Pendelzeiten Vertrauen seitens Arbeitgeber
Schlagwörter
(Englisch)
Home Office Hybrid Work Work-Life Balance Reduced Commuting Time Feeling of Ownership Feeling of Trust Employee Satisfaction
Autor*innen
Karim Seidl
Haupttitel (Englisch)
The impact on employees resulting from the implementation of a hybrid work agreement in a large Austrian corporation
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
84 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Rudolf Vetschera
AC Nummer
AC17284953
Utheses ID
72482
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
