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Konsekutivdolmetschen mit und ohne Notizen
eine empirische Untersuchung im Sprachenpaar Deutsch-Französisch
Luana Carolina Kopitsch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Französisch
Betreuer*in
Franz Pöchhacker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76519
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27968.35781.383762-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird auf die Frage eingegangen, wie das Notieren das Speichern und Verarbei-ten der aufgenommenen Informationen beeinflusst. Da nun die Notation untrennbar mit dem Konsekutivdolmetschen verbunden ist wird dieser Form des Dolmetschens ein Kapitel gewid-met, um die Komplexität dieser Dolmetschtätigkeit zu veranschaulichen und welche Rolle die Notizentechnik dabei spielt mit Blick auf Giles Effort Model (Gile 2009). In weiterer Folge wird die Notizentechnik an sich betrachtet, besonders unter Betrachtung der Pioniere auf diesem Ge-biet Heinz Matyssek (2006) Jean-François Rozan (1956) und Jean Herbert (1952). Da in der Literatur immer wieder davon gesprochen wird, dass die Notizen nur als Gedächtnisstütze die-nen sollen, wird auch dem Gedächtnis im theoretischen Teil ein Kapitel gewidmet, mit Blick auf das Kurzzeitgedächtnis, auch Arbeitsgedächtnis genannt, und das Langzeitgedächtnis. Dabei werden auch die Studien von Sylvie Lambert (1988) und Dörte Andres (2000) betrachtet. Aufbauend auf die Theorie sollten in einem Experiment mehrere Studierende des Masterstu-diums Translation mit Schwerpunkt Konferenzdolmetschen oder Dialogdolmetschen, die im Studium schon kurz vor der Modulprüfung stehen oder diese bereits absolviert haben, zwei 2 minütigen Texte, deren Themen gleichermaßen bekannt sind und die sich vom Schwierig-keitsgrad kaum unterscheiden, einmal mit und einmal ohne Notizen dolmetschen. In diesem Ex-periment wurde analysiert, welche Unterschiede es in der Dolmetschung gibt, in Bezug auf Vollständigkeit und Flüssigkeit, wenn ein Text mitnotiert wird und ein anderer vollkommen aus dem Gedächtnis heraus gedolmetscht wird. Im Anschluss an die Dolmetschung wurde auch ein kurzes Gespräch mit den Teilnehmer/innen darüber geführt, wo für sie die Schwierigkeiten la-gen und ob beziehungsweise was sie gerne mitnotiert hätten, bei dem Text, der nur aus dem Gedächtnis gedolmetscht wurde.
Abstract
(Englisch)
In this paper, the question of how note-taking affects the storage and processing of recorded information is addressed. Since notetaking is inseparably linked to consecutive interpreting, a chapter is dedicated to this form of interpreting to illustrate the complexity of this interpreting mode and the role that note-taking plays in it regarding Gile's Effort Model (Gile 2009). Subse-quently, the note-taking technique itself is analysed, particularly regarding the pioneers in this field, Heinz Matyssek (2006), Jean-François Rozan (1956) and Jean Herbert (1952). As it is repeatedly stated in the literature that notes should only serve as a memory aid, a chapter is also devoted to memory in the theoretical section, focussing on short-term memory, also known as working memory, and long-term memory. The studies by Sylvie Lambert (1988) and Dörte Andres (2000) are also examined. Building on the theory, several students on the master’s degree programme in Interpret-ing with a focus on Conference Interpreting or Dialogue Interpreting, who are about to take the module exam or have already taken it, should interpret two 2-minute texts, whose topics are equally familiar, and which hardly differ in difficulty, once with and once without notes in an experiment. This experiment analysed the differences in interpreting in terms of completeness and fluency when one text is interpreted with notes, and another is interpreted entirely from memory. Following the interpreting, a short conversation was also held with the participants about where the difficulties were for them and whether or what they would have liked to have noted down in the text that was only interpreted from memory.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Konsekutivdolmetschen Notizen Notation Gedächtnis
Autor*innen
Luana Carolina Kopitsch
Haupttitel (Deutsch)
Konsekutivdolmetschen mit und ohne Notizen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Untersuchung im Sprachenpaar Deutsch-Französisch
Paralleltitel (Englisch)
Consecutive interpreting with and without notes
Paralleluntertitel (Englisch)
an empirical study in the language pair German-French
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
139 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Pöchhacker
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.40 Angewandte Sprachwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17285936
Utheses ID
72490
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 345 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1