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Digital food marketing to children and adolescents
brand and influencer marketing in Austria & Germany on Instagram and Youtube
Nicole Stark
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Maria Wakolbinger
DOI
10.25365/thesis.76505
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27986.23368.347450-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Fettleibigkeit hat sich weltweit zu einer der größten gesundheitlichen Herausforderungen entwickelt. In Österreich sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung und jedes dritte bis fünfte Kind von Übergewicht oder Fettleibigkeit betroffen, was sie einem erhöhten Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und andere chronische Krankheiten aussetzt (STATISTIK AUSTRIA, 2019). Häufig entsteht Fettleibigkeit bereits in jungen Jahren und bleibt bis ins Erwachsenenalter bestehen. Die Umgebung, in der Kinder und Jugendliche mit Lebensmitteln und Getränken in Kontakt kommen, sowie ihre Gewohnheiten, Vorlieben und das Verhalten ihres sozialen Umfelds, prägen ihren späteren Lebensstil. Zahlreiche Studien unterstützen die Annahme, dass es einen Zusammenhang zwischen hohem Medienkonsum und höherem Körpergewicht gibt (BMSGPK, 2021). In Zusammenarbeit mit den Forschern Winzer E. et al. von der Medizinischen Universität Wien wurde eine Analyse der Lebensmittelwerbung, die sich an Kinder und Jugendliche in deutschsprachigen Ländern richtet, speziell auf den Social-Media-Plattformen Instagram und YouTube durchgeführt. Die Analyse unterschied zwischen Marketingmaßnahmen von Marken oder Influencern. Die Ergebnisse zeigten, dass etwa 80 % der beworbenen Lebensmittel und Getränke für Kinder und Jugendliche nicht den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegten Richtlinien entsprachen (WHO, 2020b). Es wurde festgestellt, dass Marken häufiger Lebensmittel mit hohem Gehalt an Fett, Zucker und/oder Salz (HFSS) bewarben als die ausgewählten Influencer. Darüber hinaus überschritten die meisten Lebensmittelgruppen die Nährstoffgrenzwerte für Zucker, Fett und Salz. Influencer auf YouTube zeigten den höchsten Anteil an Produkten, die diesen Grenzwerten entsprachen, präsentierten jedoch auch den höchsten und ausschließlich alkoholhaltigen Inhalt. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit eines weiteren Dialogs über Lebensmittelwerbung auf Social-Media-Plattformen. Es wird empfohlen, bestehende Richtlinien und Vorschriften zu überarbeiten, um die Werbung für Lebensmittel und Getränke, die zur Fettleibigkeit beitragen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, wirksamer zu kontrollieren.
Abstract
(Englisch)
Obesity has emerged as one of the most significant health challenges worldwide. In Austria, more than half of the population and every third to fifth child are affected by overweight or obesity, putting them at risk of conditions like high blood pressure, diabetes, and other chronic diseases (STATISTIK AUSTRIA, 2019). Most of the time obesity forms in the early lifespan and persists in adulthood. The environment in which children and adolescents are exposed to foods and beverages, as well as their habits, preferences and behaviors of their social environment, shape their lifestyle later on. Several studies support the notion, that there is a correlation between high media consumption and higher body weight (Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, 2021). In cooperation with researchers Winzer E. et al. from the Medical University of Vienna, an analysis was conducted on the landscape of food marketing targeting children and adolescents in German-speaking countries, specifically through the social media platforms Instagram and YouTube. The analysis differentiated between marketing efforts from brands or influencers. The findings revealed, that approximately 80 % of foods and beverages promoted to children and adolescents did not adhere to the guidelines set by the World Health Organization WHO (WHO, 2020b). Brands were found to have a higher marketing prevalence of foods high in fat, sugar and/or salt (HFSS) compared to the selected influencers. Moreover, most food groups exceeded nutritional content thresholds for sugar, fat and salt. Influencers on YouTube featured the highest proportion of products compliant with these thresholds, yet they also presented the highest and exclusive content featuring alcoholic beverages. These findings underscore the need for further dialogue concerning food marketing on social media platforms. It is recommended to reassess existing guidelines and regulations to more effectively control the promotion of foods and beverages that contribute to obesity, particularly among children and adolescents.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Lebensmittelmarketing Übergewicht Adipositas Soziale Medien Werbung Ernährung
Schlagwörter
(Englisch)
food marketing childhood obesity social media nutrition
Autor*innen
Nicole Stark
Haupttitel (Englisch)
Digital food marketing to children and adolescents
Hauptuntertitel (Englisch)
brand and influencer marketing in Austria & Germany on Instagram and Youtube
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
83 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Maria Wakolbinger
Klassifikationen
44 Medizin > 44.10 Gesundheitswesen. Allgemeines ,
44 Medizin > 44.21 Ernährung
AC Nummer
AC17284908
Utheses ID
72502
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
