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Machen Kriegsnachrichten auf Social Media unglücklich?
der Einfluss von Kriegsnachrichten auf das Wohlbefinden in den sozialen Medien
Sonja Kalnin
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
DOI
10.25365/thesis.76949
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30290.22495.189034-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht den Einfluss der Rezeption von Kriegsnachrichten auf Social Media auf das hedonische und eudaimonische Wohlbefinden der Nutzer:innen. Folgende Forschungsfragen werden dabei thematisiert: Hat die stetige Rezeption von Kriegsnachrichten einen negativen Einfluss auf das Wohlbefinden der Nutzer:innen? Gibt es einen Unterschied zwischen einer zufälligen Konfrontation mit Kriegsnachrichten und der aktiven, bewussten Rezeption von Kriegsnachrichten bezüglich des Wohlbefindens? Inwiefern beeinflusst das Format der Kriegsnachrichten auf Social Media das Wohlbefinden der Nutzer:innen? Die Annahme dieser Masterarbeit ist, dass eine häufige Rezeption von Kriegsnachrichten das hedonische Wohlbefinden negativ beeinflusst und dass verschiedene Expositionsarten unterschiedlich starke Effekte auf das hedonische und eudaimonische Wohlbefinden haben könnten. Gleiches wurde für verschiedene Darstellungsformate (Text, Bild, Video) angenommen. Zur Beantwortung dieser Forschungsfragen wurde eine quantitative Online-Befragung mit 204 Teilnehmer:innen im nicht-experimentellen Design durchgeführt. Die Daten wurden mit Regressions- und Moderationsanalysen in SPSS ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass eine häufige Kriegsnachrichtenrezeption auf Social Media signifikant mit einem geringeren hedonischen Wohlbefinden assoziiert ist. Die zufällige Exposition von Kriegsnachrichten auf Social Media ist dafür ebenso ein entscheidender Prädiktor. Gleichzeitig hat die Häufigkeit der Kriegsnachrichtenrezeption einen positiven Einfluss auf das eudaimonische Wohlbefinden, wobei die intentionale Exposition einen wichtigen Prädiktor darstellt. Zudem konnten signifikante Unterschiede bezüglich des Geschlechts und des Alters identifiziert werden. Die Art des Formats zeigte jedoch keinen moderierenden Einfluss auf das Wohlbefinden. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Art und Häufigkeit der Kriegsnachrichtenrezeption auf Social Media in Verbindung mit dem Wohlbefinden. Nutzer:innen sollten bewusster mit Kriegsnachrichten auf Social Media umgehen, um negative Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden zu minimieren.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the impact of the consumption of war news on social media on users‘ hedonic and eudaimonic well-being. The following research questions are addressed: Does constant consumption of war news negatively affect the users‘ well-being? Does the manner of exposure to war news, whether accidental or deliberate, influence well-being? To what extent does the format of war news affect the well-being? This thesis is predicated on the assumption that the frequent reception of war news negatively impacts hedonic well-being, and that different types of exposure may have varying impacts on both hedonic and eudaimonic well-being. The same was observed for different presentation formats (text, image, video). To address these questions, a quantitative online survey was conducted with 204 participants in a non-experi-mental design. Data were analyzed using regression and moderation analyses in SPSS. The results indicate that frequent reception of war news on social media is significantly associated with lower hedonic well-being. Furthermore, incidental exposure also emerges as a decisive predictor. Concurrently, the frequency of war news reception positively influences eudaimonic well-being, with deliberate exposure being an important predictor. Furthermore, significant differences were identified with regard to gender and age. However, the type of format did not exert a moderating influence on well-being. These findings underscore the importance of the type and frequency of war news reception on social media with respect to well-being. Users should be more mindful of their war news consumption on social media to mitigate negative effects on their well-being.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Social Media Nachrichtenkonsum Kriegsnachrichten Medienexposition Wohlbefinden
Schlagwörter
(Englisch)
Well-Being Media Exposure Incidental Exposure Social Media News consumption War news
Autor*innen
Sonja Kalnin
Haupttitel (Deutsch)
Machen Kriegsnachrichten auf Social Media unglücklich?
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Einfluss von Kriegsnachrichten auf das Wohlbefinden in den sozialen Medien
Paralleltitel (Englisch)
Does the consumption of war news on social media result in unhappiness?
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
VI, 113 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.40 Nachrichtenwesen
AC Nummer
AC17357917
Utheses ID
72559
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
