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Objekt wird Subjekt wird Objekt
über eine performative Quasi-Umkehrung der Zustände
Magdalena Knor
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Adam Czirak
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76591
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14098.43403.582519-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Den Beginn der Arbeit markiert die These von der notwendigen Erweiterung der etablierten Begrifflichkeiten Subjekt und Objekt, es geht nicht darum, die Begriffe an sich zu beseitigen, weil ihre Handlungsmacht im Fokus steht. Im Folgenden wird der Versuch unternommen, eine „interdisziplinäre Definition“ dieser Termini zu erstellen. Aus dieser ergibt sich der Befund, dass sich Subjekt und Objekt dadurch auszeichnen, nur zwei von vielen möglichen Zuständen zu sein. Sie sind als performative Möglichkeiten neben unzähligen anderen auf einer nicht-linearen Skala anzunehmen. Intendiert ist eine quasi-paradoxe Veränderung der Sichtweise, weg von einer anthropozentrisch-hierarchischen hin zu einer egalitären Perspektive, die unter anderem Subjekt und Objekt als gleichwertige Zustände begreift. Zudem befinden sich Subjekt- und Objekt-Sein neben anderen Zuständen permanent in Bewegung aufeinander zu ((Quasi-)Transformation bis hin zur Quasi-Umkehrung) – und in Summe im Gleichgewicht. Indem sie sich transformieren, geben sie vor, etwas zu sein. Durch diese Performativität sind sie mehr als das, was sie per definitionem sind. Konkrete Beispiele aus unterschiedlichen Disziplinen der Kunst erläutern die Möglichkeiten, wie Transformation von Zuständen initiiert wird und geschieht.
Abstract
(Englisch)
The thesis of the necessary expansion of the established concepts of subject and object marks the beginning of the work. It is not about eliminating these concepts, as their agency is the focus. The following attempts to create an ‘interdisciplinary definition’ of these terms. This results in the finding that subject and object are characterised by being only two of many possible states. They are to be considered as performative possibilities alongside countless others on a non-linear scale. The aim is to propose a quasi-paradoxical shift in perspective, moving away from an anthropocentric-hierarchical viewpoint towards an egalitarian perspective that, among other things, regards subject and object as equivalent states. Moreover, subject and object, alongside other states, are constantly in motion towards each other ((quasi-) transformation up to quasi-reversal) – and in equilibrium. By transforming, they pretend to be something. Through this performativity, they are more than what they are by definition. Concrete examples from various disciplines of art illustrate the possibilities of how the transformation of states is initiated and occurs.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Subjekt Objekt Zustand Performativität Umkehrung Der Lauf der Dinge Körperkonfigurationen One Year Performance Half-A-Room Nervous Trees Je to jedno Bildende Kunst Performance Entität Transformation
Schlagwörter
(Englisch)
subject object performativity state transformation Performance reversed states
Autor*innen
Magdalena Knor
Haupttitel (Deutsch)
Objekt wird Subjekt wird Objekt
Hauptuntertitel (Deutsch)
über eine performative Quasi-Umkehrung der Zustände
Paralleltitel (Englisch)
Object becomes subject becomes object
Paralleluntertitel (Englisch)
about a performative quasi-reversal of states
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
133 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Adam Czirak
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.02 Philosophie und Theorie der Geisteswissenschaften ,
24 Theater > 24.00 Theater, Film, Musik. Allgemeines ,
24 Theater > 24.99 Theater, Film, Musik. Sonstiges
AC Nummer
AC17311874
Utheses ID
72632
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1