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Die Auswirkungen von statischem und dynamischem Dehnen auf die "Sprunghöhe", die "10-Yards-Zeit" und die "40-Yards-Zeit"
Michael Grätz
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Harald Tschan
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.8061
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30235.61428.371454-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Es ist das Ziel dieser Studie herauszufinden, ob unterschiedliches Aufwärmverhalten sportliche Leistung negativ oder positiv beeinflusst. Zu diesem Zweck wurden die Auswirkungen zweier verschiedener Aufwärmverfahren analysiert. Ein statisches und ein dynamisches Dehnprotokoll wurden mittels Counter-Movement-Jump und den 10- und 40-Yards-Sprintzeiten hinsichtlich deren Auswirkungen auf die Schnell- und Explosivkraftfähigkeiten untersucht. Es wurden 20 männliche Division I (entspricht Division III in den USA) American Footballspieler der Lower Austrian Titans als Testpersonen herangezogen. Die Probanden hatten jeweils eine Ruhezeit von 4-7 Tagen, bis sie erneut getestet wurden. Innerhalb der letzten 24 Stunden vor den Tests, durften die Probanden keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten mit ihren unteren Extremitäten durchführen. Das Aufwärmprozedere war wie folgt aufgebaut: Die Probanden wurden im Cross-Over Design in zwei randomisierte Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe vollzog ein statisches, die andere Gruppe ein dynamisches Dehnen. Jede Gruppe machte vor dem Dehnen ein 10-Minuten-Jog-Warm-Up. Die Sprunghöhe wurde mittels Kraftmessplatte und die Sprintzeit mittels Lichtschranken ermittelt. Der Counter-Movement-Jump wies einen signifikanten Unterschied hinsichtlich der Sprunghöhe auf. Nach dynamischem Dehnen war der Sprung im Durchschnitt um 2,2 cm (5,5%) höher als nach statischem Dehnen (p = 0,026), (p ≤ 0,05). Bei den 10-Yards und 40-Yards-Sprints gab es keinen signifikanten Unterschied hinsichtlich des statischen und dynamischen Dehnens. Es gab eine geringe Verbesserung nach dem dynamischen Dehnen, welche aber statistisch nicht von Relevanz war. Die 10-Yards-Zeiten waren nach dem dynamischen Dehnen im Durchschnitt um 0,03 Sekunden (-1,6%), (p = 0,118) und die 40-Yards-Zeiten auch um 0,03 Sekunden (-0,6%), (p = 0,485) verbessert (p ≤ 0,05). Dynamisches Dehnen sollte vor einer explosiven und schnellkräftigen sportlichen Belastung angewendet werden. Es wird empfohlen das dynamische Dehnen so kurz wie möglich vor dem Wettkampf zu platzieren, um den bestmöglichen Effekt ausnützen zu können.
Abstract
(Englisch)
The aim of this study is to find out if different warm-up protocols have a positive or negative effect on athletic performance. For this purpose, two different warm-up procedures were used. These were a static stretch protocol and a dynamic stretch protocol. They were investigated by means of a counter-movement-jump, 10 and 40 yards dash times. 20 male Division I (equivalent to NCAA Division III in the U.S.) football players of the Lower Austrian Titans were tested. The subjects always had a rest period of 4-7 days until they were retested. Within the last 24 hours before the tests, the subjects were not allowed to perform any strenuous physical activity with their lower extremities. The warm-up procedure was constructed as follows. The subjects were divided into two randomized groups. One of the groups carried out a static stretching, the other one a dynamic stretching protocol. Each of the groups made a 10-minute jog warm-up before the testing started. The jump height was determined by means of a force plate and the sprint time via timing gates. The results of the counter-movement-jump showed a significant difference in jumping height. On average, the jumping height increased by 2,2 cm (5,5 %) following dynamic stretching compared to static stretching (p = 0,026), (p ≤ 0,05). The times of the 10-yard and 40-yard sprints proved no significant difference concerning static and dynamic stretching. There was a slight improvement following a dynamic stretch, but this was statistically not relevant. After a dynamic stretch, the 10-yard times showed an average improvement of 0,03 seconds (-1,6%) (p = 0,118) and the 40-yard times improved by 0,03 seconds (-0,6 %), (p = 0,485), (p ≤ 0,05) respectively. It follows that dynamic stretching should be used before an explosive and powerful athletic performance. It is recommended to place the dynamic stretching as close as possible to the competition to exploit the best possible effect. A static stretching, on the other hand, will inhibit the jump performance.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
stretching sprint jump height CMJ jumping performance dynamic stretching static stretching warm-up
Schlagwörter
(Deutsch)
Dehnen Sprint Sprunghöhe CMJ Sprungleistung dynamisches Dehnen statisches Dehnen Aufwärmen
Autor*innen
Michael Grätz
Haupttitel (Deutsch)
Die Auswirkungen von statischem und dynamischem Dehnen auf die "Sprunghöhe", die "10-Yards-Zeit" und die "40-Yards-Zeit"
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
121 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Tschan
Klassifikation
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC07955328
Utheses ID
7268
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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