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The effects of music, musicality, and mental focus on subjective and physiological stress levels following an acute stressor
Lisa Panholzer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Urs Markus Nater
Mitbetreuer*in
Jasminka Majdandzic
DOI
10.25365/thesis.76687
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19381.37818.167094-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ziele: Stress wird mit einer Vielzahl an negativen Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden in Verbindung gebracht. Musikhören wird als kostengünstige und ökologische Methode zur Stressreduktion angesehen, die von Faktoren wie Musikalität und Fokus während des Hörens beeinflusst wird. Diese Studie verfolgte das Ziel, die Auswirkungen des Musikhörens auf die subjektive und physiologische Stressreduktion nach einem akuten Stressor zu untersuchen. Außerdem wurde die Rolle des Fokus als Mediator der Beziehung zwischen Musikalität und Stressreduktion untersucht. Methoden: In einer Laborstudie wurden 45 gesunde weibliche Teilnehmerinnen nach dem Zufallsprinzip entweder einer Musikhör- oder einer Stille-Bedingung zugeteilt. Nach Absolvierung des Trier Social Stress Test (TSST) hörte die Musikgruppe 30 Minuten lang Musik, während die Kontrollgruppe in einem stillen Raum saß. Musikalität wurde anhand der deutschen Version des Goldsmiths Musical Sophistication Index (Gold-MSI) erfasst, der Fokus während dem Musikhören wurde anhand einer visuellen Analogskala (VAS) eingeschätzt. Subjektiver Stress (VAS) und physiologischer Stress (Herzfrequenz, HR) wurden vor und nach der Intervention erfasst. Ergebnisse: Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen der Musikhör- und Stille- Bedingung hinsichtlich der subjektiven und physiologischen Stressreduktion festgestellt. Mediationsanalysen zeigten keinen signifikanten mediierenden Effekt des Fokus auf den Zusammenhang zwischen Musikalität und Stressreduktion. Explorative Analysen zeigten eine signifikante Korrelation zwischen Fokus während des Musikhörens und subjektiver Stressreduktion. Alle Ergebnisse müssen aufgrund der unzureichenden Stichprobengröße mit Vorsicht interpretiert werden. Schlussfolgerung: Obwohl die Studie keine signifikanten stressreduzierenden Effekte des Musikhörens im Vergleich zur Stille fand, deutet die beobachtete Korrelation zwischen Fokus und subjektiver Stressreduktion auf mögliche positive Effekte des Musikhörens hin.
Abstract
(Englisch)
Objectives: Stress is associated with a variety of negative impacts on well-being. Music listening has been identified as a cost-effective and ecological method for stress-reduction, influenced by factors such as musicality or mental focus during listening. This study aimed to explore the effects of music listening on subjective and physiological stress reduction following an acute stressor. Furthermore, the role of mental focus as a mediator of the relationship between musicality and stress reduction was examined. Methods: In a laboratory setting, 45 healthy female participants were randomly assigned to either a music listening or a silence condition after exposure to the Trier Social Stress Test (TSST). Musicality was assessed using a German version of the Goldsmiths Musical Sophistication Index (Gold-MSI), and mental focus during music listening was measured using a single-item Visual Analogue Scale (VAS). Subjective stress (VAS) and physiological stress (heart rate, HR) were collected before and after the audio intervention. Results: No significant differences were found between the music listening and silence conditions in terms of subjective and physiological stress reduction. Mediation analyses showed no significant mediating effect of mental focus on the association between musicality and stress reduction. Explorative analyses revealed a significant correlation between mental focus during music listening and subjective stress reduction. All findings need to be interpreted with caution due to the small sample size. Conclusion: While the study did not find significant stress-reducing effects of music listening compared to silence, the observed correlation between mental focus and subjective stress reduction suggests potential benefits.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Stress Musikhören TSST
Autor*innen
Lisa Panholzer
Haupttitel (Englisch)
The effects of music, musicality, and mental focus on subjective and physiological stress levels following an acute stressor
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
68 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Urs Markus Nater
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC17330800
Utheses ID
72777
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
