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"Ich weiß ja nicht mal, ob ich noch ein Mensch bin"
der Mensch und der freie Wille in einer determinierten Welt ausgehend von Mary E. Pearsons Jugendroman "ZweiUndDieselbe"
Alexandra Christina Hofer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Interdisziplinäre Ethik
Betreuer*in
Sigrid Müller
DOI
10.25365/thesis.76941
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20074.36176.538558-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Was macht den Menschen aus? Die Frage nach dem Menschsein ist fast so alt wie die Philosophie und Theologie selbst und beschäftigt diese Disziplinen seit jeher. Die vorliegende Arbeit behandelt nicht diese Frage per se, sondern geht ausgehend von genannter Leitfrage der Problemstellung nach, wie es sich um die Seele und den freien Willen des menschlichen Wesens verhält. Daran anschließend stellt sich die Frage, ob der Mensch aus sich heraus in der Lage ist, aus freiem Willen eine Entscheidung zu treffen. Vor dem Hintergrund des Masters Ethik für Schule und Beruf und der Frage, ob literarische Texte für den Ethikunterricht fruchtbar gemacht werden können, wird diese Masterarbeit in einem Dreischritt nach dem Konzept Erarbeitungsphasen literarischer Texte im Ethikunterricht von Anita Rösch gegliedert. Zunächst werden in einem Theorieteil die Strömungen Determinismus, Kompatibilismus und Libertarismus definiert sowie skizziert. Für den Determinismus werden dafür insbesondere die zeitgenössischen Denker Gerhard Roth, Wolf Singer und Wolfgang Prinz herangezogen. Im zweiten Schritt werden deterministische und libertaristische Spuren im 2009 erstmals erschienen Jugendroman „ZweiUndDieselbe“ von Mary E. Pearsons in Form einer qualitativen Inhaltsanalyse entlang von zuvor festgelegten Kategorien herausgearbeitet, um in einem dritten Schritt die theoretischen Erkenntnisse mit den Ergebnissen aus der Inhaltsanalyse zusammenzuführen. Zudem lotet der Roman die Grenzen des menschlichen Handelns und Menschseins aus und verhandelt verschiedene ethische Themen, wobei die Frage nach der Existenz eines freien Willens ein wesentliches Motiv darstellt. Dabei steht die Vernetzung von im Roman verhandelten ethischen Themen und der aktuellen Forschungsliteratur im Zentrum.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Determinismus Freier Wille Jugendliteratur Kompatibilismus Libertarismus Was ist der Mensch? Qualitative Inhaltsanalyse
Autor*innen
Alexandra Christina Hofer
Haupttitel (Deutsch)
"Ich weiß ja nicht mal, ob ich noch ein Mensch bin"
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Mensch und der freie Wille in einer determinierten Welt ausgehend von Mary E. Pearsons Jugendroman "ZweiUndDieselbe"
Paralleltitel (Englisch)
Being a human and free will in a deterministic world based on Mary E. Pearson's novel "ZweiUndDieselbe"
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
92 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sigrid Müller
Klassifikation
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC17357059
Utheses ID
72796
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
