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Das Konsumverhalten von Lebensmitteln mit künstlichen Süßstoffen in Anbetracht der WHO-Bewertung zu Aspartam
Oliwer Pazur
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Jürgen König
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76647
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20083.39943.246011-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Künstliche Süßstoffe finden häufigen Einsatz in zucker- und kalorienreduzierten Lebensmitteln. Das Konsumverhalten von Lebensmitteln mit künstlichen Süßstoffen hängt von vielen Faktoren ab. Die zentrale These dieser Arbeit ist, dass unterschiedliche Präferenzen für die Art der Süßungsmittel großen Einfluss auf das Konsumverhalten haben und stark zwischen Lebensmittel- und Getränkegruppen variieren können. Im Jahr 2023 veröffentlichte die WHO eine Bewertung zu Aspartam und stufte den Süßstoff als „möglicherweise krebserregend“ ein. Um die Präferenz für die Art des Süßungsmittels je nach Lebensmittel- und Getränkegruppe zu ermitteln, und in weiterer Folge die Reaktion auf die WHO-Bewertung sowie dessen Einfluss auf das Konsumverhalten zu untersuchen, wurde eine Online-Umfrage durchgeführt. Die erhobenen Daten wurden mit dem Programm „R-Studio“ ausgewertet. Künstliche Süßstoffe spielen sowohl bei der Präferenz als auch der Verzehrshäufigkeit in Lebensmitteln nur eine untergeordnete Rolle. Bei Kaltgetränken wie Limonaden und Energydrinks hingegen werden künstliche Süßstoffe den herkömmlichen Süßungsmitteln bevorzugt. Dies deutet darauf hin, dass eine gesamtheitliche Aussage zu der Süßstoffaufnahme nur bedingt getroffen werden kann und eine Betrachtung der einzelnen Lebensmittelgruppen notwendig ist. Die WHO-Bewertung zu Aspartam löst bei der Mehrheit der Stichprobe eine Beunruhigung aus. Diese Unsicherheit und Skepsis führt dazu, dass jede neunte Person Lebensmittel mit Aspartam meidet und jede sechste auf alle künstlichen Süßstoffe verzichtet.
Abstract
(Englisch)
Artificial sweeteners are widely used in sugar- and calorie-reduced foods. The consumption behaviour of foods with artificial sweeteners depends on many factors. The argument of the thesis is that different preferences for sweeteners have a major influence on consumption behaviour and can vary greatly between food and beverage groups. In 2023, the WHO published an assessment on aspartame and classified the sweetener as “possibly carcinogenic”. An online survey was conducted to determine the preference for the sweetener type depending on the food and beverage group, and subsequently to investigate the reaction to the WHO assessment and its influence on the consumption behaviour. The data collected were evaluated using the "R-Studio" program. Artificial sweeteners play only a subordinate role in both preference and in frequency of food consumption. For cold beverages such as lemonades and energy drinks, however, artificial sweeteners are preferred to conventional sweeteners. This indicates that an overall statement on sweetener intake can only be made to a limited extent and that it is necessary to look at the individual food groups. The WHO assessment of aspartame causes concern among the majority of the sample. This uncertainty and scepticism led to one in nine people to avoid foods containing aspartame and every sixth person avoiding all artificial sweeteners.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Aspartam künstliche Süßstoffe Süßstoffe möglicherweise krebserregend
Autor*innen
Oliwer Pazur
Haupttitel (Deutsch)
Das Konsumverhalten von Lebensmitteln mit künstlichen Süßstoffen in Anbetracht der WHO-Bewertung zu Aspartam
Paralleltitel (Englisch)
The consumption behaviour of foods with artificial sweeteners in relation to the WHO assessment of aspartame
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
VI, 88 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen König
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.99 Naturwissenschaften allgemein. Sonstiges
AC Nummer
AC17326683
Utheses ID
72803
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
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