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Auswirkungen von mütterlichem Stress und Verspieltheit auf die kindliche Selbstregulation
Jacqueline-Rea Zagonel
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Stefanie Höhl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76696
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22081.39564.455472-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mütterlicher Stress während und nach der Schwangerschaft kann verschiedene Bereiche der kindlichen Entwicklung negativ beeinflussen. Stresshormone wirken direkt auf den Fötus, und gestresstes postnatales Verhalten der Mutter kann die Mutter-Kind-Interaktion stören. Da sich die kindliche Selbstregulation im Säuglingsalter vor allem in der Interaktion mit der Mutter entwickelt, kann ihre Entwicklung durch mütterlichen Stress beeinträchtigt werden. Frühere Forschung zeigt, dass bestimmte postnatale Faktoren die negativen Auswirkungen von Stress abschwächen können. Ein bisher wenig untersuchter Faktor, der in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen könnte, ist die mütterliche Verspieltheit, die bereits mit einer positiven kindlichen Entwicklung in Verbindung gebracht wurde. Diese Masterarbeit untersucht, ob mütterliche Verspieltheit den Zusammenhang zwischen mütterlichem Stress und kindlicher Selbstregulation moderieren kann. Um dies zu untersuchen, wurden Daten zum mütterlichen Stressempfinden während und nach der Schwangerschaft sowie zur kindlichen Selbstregulation bei 71 Mutter-Kind-Dyaden erhoben. Zur Erfassung der mütterlichen Verspieltheit, spielten Mutter und Kind Kuckucksspiele, die nach Anzahl und Dauer der verschiedenen Spielphasen kodiert wurden. Signifikante Effekte zeigten sich nur für die Subskala Surgency/Extraversion der Selbstregulation. Hoher pränataler Stress sagte höhere Werte in dieser Subskala voraus, wenn die Mütter das Spiel kürzer gestalteten, während postnataler Stress zu höheren Werten führte, wenn sie mehr Zeit mit dem Spiel verbrachten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mütterliche Verspieltheit unter bestimmten Bedingungen als Puffer gegen negative Stressfolgen wirken kann und liefern Ansatzpunkte für zukünftige Forschung und Interventionen zur Förderung der kindlichen Selbstregulation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
mütterlicher Stress kindliche Selbstregulation Verspieltheit Kuckucksspiel
Autor*innen
Jacqueline-Rea Zagonel
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen von mütterlichem Stress und Verspieltheit auf die kindliche Selbstregulation
Paralleltitel (Englisch)
Effects of maternal stress and playfulness on children's self-regulation
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
52 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefanie Höhl
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17331668
Utheses ID
72858
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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