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Konvergenz im rechten politischen Spektrum
zum Framing von konservativen und rechtspopulistischen Akteur:innen in der Debatte zur gendergerechten Sprache
Sören Anton Marks
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Eszter Kováts
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76754
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26122.34291.510776-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht den politischen Diskurs zur gender-gerechten Sprache in Österreich und Deutschland mit dem Fokus auf konservative (ÖVP, CDU/CSU) und rechtspopulistische Parteien (FPÖ, AfD). Der traditionell von rechtspopulistischen Akteur:innen dominierte Anti-Gender-Diskurs wird zunehmend von konservativen Kräften übernommen, wodurch die ideologischen Grenzen zwischen dem demokratischen Konservatismus und der undemokratischen extremen Rechten zunehmend verschwimmen (vgl. Beck 2024: 110). Die zentrale Forschungsfrage lautet in diesem Zusammenhang: Inwieweit ist das Framing von CDU/CSU und ÖVP bezüglich gendergerechter Sprache konvergent mit dem von AfD und FPÖ? Basierend auf Chantal Mouffes Konzept des agonistischen Pluralismus und einer Frame-Analyse mit Fokus auf den Einsatz der Normalisierungsstrategie zeigt die Untersuchung verschiedener Plenardebatten, dass entgegen der Annahme einer inhaltlichen Konvergenz eine deutliche Divergenz zwischen den Positionen konservativer und rechtspopulistischer Akteur:innen im Diskurs um gendergerechte Sprache besteht.
Abstract
(Englisch)
This paper analyses the political discourse on gender-equitable language in Austria and Germany with a focus on conservative (ÖVP, CDU/CSU) and right-wing populist parties (FPÖ, AfD). The anti-gender discourse traditionally dominated by right-wing populist actors is more and more being adopted by conservative forces, which is increasingly blurring the ideological boundaries between democratic conservatism and the undemocratic far right (cf. Beck 2024: 110). The central research question in this context is: To what extent is the framing of the CDU/CSU and ÖVP regarding gender-equitable language convergent with that of the AfD and FPÖ? Based on Chantal Mouffe's concept of agonal pluralism and a frame analysis with a focus on the use of the strategic normalisation technique, the study of plenary debates shows that, contrary to the assumption of convergence in terms of content, there is a clear divergence between the positions of conservative and right-wing populist actors in the discourse on gender-equitable language.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Gendern Framing Rechtspopulismus Konservatismus Österreich Deutschland Gender
Autor*innen
Sören Anton Marks
Haupttitel (Deutsch)
Konvergenz im rechten politischen Spektrum
Hauptuntertitel (Deutsch)
zum Framing von konservativen und rechtspopulistischen Akteur:innen in der Debatte zur gendergerechten Sprache
Paralleltitel (Englisch)
Convergence in the right-wing political spectrum
Paralleluntertitel (Englisch)
on the framing of conservative and right-wing populist actors in the debate on gender-equitable language
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
III, 145 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Eszter Kováts
Klassifikation
89 Politologie > 89.61 Politische Parteien
AC Nummer
AC17335725
Utheses ID
72913
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1