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The interplay of decision agency, outcome evaluation and outcome ownership when interacting with robots
hands off, robots!
Anja Huber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Joint-Degree Middle European interdisc. master prog. in Cognitive Science
Betreuer*in
Simone Schütz-Bosbach
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76816
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30694.43810.351027-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In unserer heutigen Gesellschaft sind soziale und intelligente Roboter zunehmend verbreitet (Broadbent, 2017), jedoch deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Interaktion mit Robotern bei Menschen zu kognitiven Konflikten führen kann (Abubshait et al., 2023). Eine potenzielle Variable, die auf diesen Konflikt einwirken kann, ist das Ausmaß, in dem eine Entscheidungs-Aktions-Situation an den Roboter ausgelagert werden. Die hier beschriebene Studie zielt darauf ab, das bereits bestehende Wissen von Abubshait et al. (2023) über den Einfluss des Ergebniswertes (positives vs. negatives Ergebnis) und der Ergebniszuschreibung (das Ergebnis dem Roboter geben oder das Ergebnis für sich behalten) auf den kognitiven Konflikt bei der Interaktion mit Robotern zu erweitern, indem verschiedene Ebenen der Entscheidungsbefugnis (selbstbestimmte Wahl vs. fremdbestimmte Wahl) in die Untersuchung mit einbezogen werden. Um diese Frage zu klären, wurde ein Online-Experiment erhoben, bei dem die Teilnehmenden interaktive Aufgaben mit einem sozialen Roboter namens Cozmo bearbeiteten, der als Avatar dargestellt und zu Beginn des Experiments vorgestellt wurde. Die Teilnehmenden oder der Roboter wählten zwischen zwei dargebotenen Stimuli, die entweder zu einem Gewinn oder Verlust eines kleinen Geldbetrages führten, der dann entweder dem Teilnehmenden oder dem Roboter zugewiesen wurde. Als Maß für den kognitiven Konflikt untersuchten wir die Reaktionszeiten in der Bestätigung der Ergebniszuschreibung jedes Trials, wobei wir verlängerte Reaktionszeiten als Hinweis auf ein erhöhtes Maß an kognitivem Konflikt interpretierten. Unsere Ergebnisse bestätigen den bereits in früheren Untersuchungen von Abubshait et al. (2023) gefundenen Haupteffekt, welcher signifikant erhöhte Reaktionszeiten der Teilnehmenden belegte, wenn diese die Gewinne oder Verluste an den Roboter abgeben mussten. Des Weiteren konnten unsere Analysen zeigen, dass die Entscheidungsbefugnis signifikanten Einfluss auf die Antwortzeiten hatten und dass ein Interaktionseffekt zwischen allen drei untersuchten Variablen bestand. Die Teilnehmenden erreichten kürzere Reaktionszeiten in Trials, in denen sie die Entscheidung selbst treffen konnten und wenn diese ein positives Ergebnis selbst behalten durften. Dies deutet auf einen geringen kognitiven Konflikt in solchen Szenarien hin. Wir denken, dass unsere Ergebnisse zu einem besseren Verständnis darüber beitragen, wie sozial intelligente Roboter gestaltet werden müssen, um eine effektive Interaktion zwischen Menschen und Robotern zu gewährleisten.
Abstract
(Englisch)
In contemporary society, the emergence of social and intelligent robots has become increasingly prevalent (Broadbent, 2017). However, research suggests that the interaction with robots can lead to cognitive conflict in humans (Abubshait et al., 2023). One aspect that may influence this conflict is the degree to which a task is outsourced to the robot. This study aims to expand upon existing knowledge (Abubshait et al., 2023) regarding the influence of outcome value (positive vs. negative outcome) and outcome ownership (giving the outcome to the robot vs. keeping the outcome to oneself) on cognitive conflict when interacting with robots. To this regard, different levels of decision-making-agency (self-determined choice vs. externally determined choice) were incorporated into the investigation. To address this question, an online experimental framework was employed, in which participants engaged in interactive tasks with a social intelligent robot named Cozmo, materialized as an avatar and introduced in the beginning of the experiment. The participant or the robot chose between two presented stimuli, resulting in either a win or loss of a small amount of money, which was then assigned to either the participant or the robot. We assessed cognitive conflict by examining the participants' response times when confirming outcome attributions for each trial, with longer response times indicating higher levels of cognitive conflict. Our findings align with previous research by Abubshait et al. (2023), who observed that participants exhibited longer response times when assigning outcomes to the robot. Additionally, we found that decision agency significantly influenced response times and interacted with the other variables under investigation. Specifically, participants responded faster, suggesting lower cognitive conflict, in scenarios where they take the decision themselves, as well as when they self-own a positive outcome. We think that our findings will contribute to a better understanding of how to best design and implement socially intelligent robots for fruitful human-robot interaction.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Roboter Kognitiver Konflikt
Schlagwörter
(Englisch)
Decision Agency Cognitive Conflict Interaction with Robots Outcome Evaluation Outcome Ownership
Autor*innen
Anja Huber
Haupttitel (Englisch)
The interplay of decision agency, outcome evaluation and outcome ownership when interacting with robots
Hauptuntertitel (Englisch)
hands off, robots!
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
VI, 73 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Simone Schütz-Bosbach
Klassifikation
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie
AC Nummer
AC17342312
Utheses ID
72980
Studienkennzahl
UA | 066 | 013 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1