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The ineffability of pain
proposing a nominalist account for pain in academia and practice
Emin Eke
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophie
Betreuer*in
Céline Pieters
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77558
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-31405.34269.409218-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die folgende Arbeit ist eine phänomenologische und linguistische Analyse von physischem Schmerz. Weshalb sind Schmerzen subjektiv und warum finden wir es schwierig zuu kommunizieren, was mit uns passiert, wenn wir an Schmerzen leiden? Die Untersuchung beginnt mit Schmerz als Phänomen: Die medizinische Forschung hat bis dato noch keinen definitiven Mechanismus gefunden, der alleinig für Schmerzen verantwortlich wäre. Es scheint kein Schmerz-Zentrum zu geben. Zusätzlich, hat die Philosophie der Wahrnehmung ebenfalls versucht eine Erfahrungsqualität zu identifizieren, die nur dem Schmerz inhärent wäre. Beide Stränge, medizinische und philosophische Forschung, waren in ihren Bestrebungen nicht erfolgreich. Schmerz scheint sich nicht klassifizieren zu lassen. Aufgrund dessen empfehlen wir eine nominalistische Auffassung von Schmerzen. Anschließend, wird die Natur der Unaussprechlichkeit untersucht. Manche körperlichen Wahrnehmungen scheinen leichter in Worte zu fassen als andere. Die zugrundeliegenden Mechanismen der Unaussprechlichkeit werden präsentiert und anschließend auf Schmerz angewandt. Abschließend wird geschlussfolgert, dass Schmerz in hohem Grade unnaussprechlich ist, zusätzlich zur Eigenschaft sich metaphysisch kategorisieren zu lassen. Das Ergebnis dieser zwei Argumentationsstränge bestärken die Auffassung, dass jeder Schmerz individuell zu betrachten und zu behandeln ist.
Abstract
(Englisch)
The following thesis presents a phenomenological and linguistic analysis of pain. Why are pains subjective and why do we find it difficult conveying what is happening to us when we suffer them? The investigation starts with pain as a phenomenon: medical research has shown that no definitive mechanism has been found that could solely be responsible for pain. There seems to be no pain centre. In addition, philosophy of perception has equally sought to identify a quality that no experience but pain might have. However, both medical and philosophical research has not succeeded in delivering on their metaphysical promises. Pain seems to resist classifications and therefore a nominalist account is suggested. Following this proposal, we investigate the nature of ineffability. Some bodily perceptions are more difficult to put into words than others. The mechanisms underlying this are presented and then applied to pain. It is then concluded that pain itself is ineffable to a rather strong degree in addition to resisting metaphysical classification, further strengthening our suggestion to view and treat each pain individually.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Schmerz Philosophie der Wahrnehmung Unaussprechlichkeit Linguistik Philosophie des Schmerzes Phänomenologie
Schlagwörter
(Englisch)
Pain Philosophy of perception Ineffability Linguistics Philosophy of Pain Phenomenology
Autor*innen
Emin Eke
Haupttitel (Englisch)
The ineffability of pain
Hauptuntertitel (Englisch)
proposing a nominalist account for pain in academia and practice
Paralleltitel (Deutsch)
Die Unaussprechlichkeit des Schmerzes
Paralleluntertitel (Deutsch)
Vorschlag einer nominalistischen Auffassung von Schmerz in Wissenschaft und Praxis
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
I, 88 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Céline Pieters
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.00 Philosophie. Allgemeines ,
08 Philosophie > 08.31 Metaphysik. Ontologie ,
08 Philosophie > 08.49 Systematische Philosophie. Sonstiges
AC Nummer
AC17412559
Utheses ID
72983
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1