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Auswirkungen einer Expert*innenregierung auf den Gesetzgebungsprozess in Österreich
eine vergleichende Analyse der Bundesregierung Bierlein
Dominik Julian Sedlitzky
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Thomas Meyer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76958
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10911.52355.975374-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit setzt sich mit dem Thema der „Expert*innenregierungen“ am Beispiel der Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Dr. Brigitte Bierlein auseinander und analysiert die Auswirkungen, die eine solche Regierung auf den politischen Prozess in Österreich hat. Dazu wird anhand des Vergleichs von Parlamentsdaten dieser Regierung mit einem weiterem Fall einer sog. „Parteienregierung“ aufgezeigt, wie sich der Gesetzgebungsprozess ändert und welche Auswirkungen dies auf den „Policy-making-process“ hat. Die zu beantwortende Forschungsfrage der Arbeit wird dabei wie folgt formuliert: „wie verändert sich der Gesetzgebungsprozess zwischen Regierung und Parlament in Österreich in Zeiten einer Expert*innenregierung?“. Im Rahmen der Arbeit wird anhand der Analyse von vorhandener Literatur und Forschungsergebnissen definiert, welche Charakteristika eine Expert*innenregierung ausmachen und welcher politische Handlungsspielraum sich daraus ergibt. Die dadurch aufgestellten Hypothesen werden wiederum anhand von bivariaten statistischen Tests der Gesetzgebungsdaten der beiden Untersuchungszeiträume überprüft und anschließend interpretiert. Neben signifikanten Änderungen der Begutachtungsfristen von Gesetzesentwürfen und der Anzahl an Stellungnahmen zu diesen, stellt die Arbeit fest, dass es zu einer deutlichen Verlagerung der Gesetzesinitiativen von der Exekutive ins Parlament kommt. Darüber hinaus werden Auswirkungen auf die Dauer des Gesetzgebungsverfahrens, die inhaltlichen Schwerpunkte sowie den budgetpolitischen Rahmen der Regierungsvorlagen einer österreichischen Expert*innenregierung analysiert und dadurch Aussagen über den politischen Handlungsspielraum einer solchen Regierung aufgestellt. Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass eine Expert*innenregierung in Österreich zu einer Änderung des Rollenverständnisses der Akteur*innen des Gesetzgebungsprozesses führt, wobei das Parlament eine Stärkung, die Exekutive eine Schwächung ihrer Rolle in diesem Prozess erfährt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Technokraten Expertenregierung Bierlein Gesetzgebungsprozess Österreich
Autor*innen
Dominik Julian Sedlitzky
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen einer Expert*innenregierung auf den Gesetzgebungsprozess in Österreich
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine vergleichende Analyse der Bundesregierung Bierlein
Paralleltitel (Englisch)
Effects of a technocratic government on the legislative process in Austria
Paralleluntertitel (Englisch)
a comparative analyses of the Bierlein governement
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
V, 74 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Meyer
Klassifikationen
89 Politologie > 89.32 Staatsformen. Regierungsformen ,
89 Politologie > 89.59 Politische Prozesse. Sonstiges
AC Nummer
AC17360596
Utheses ID
73034
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
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