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Einfluss des Menstruationszyklus auf den Fettstoffwechsel während Ausdauerbelastungen bei aktiven, eumenorrhöischen Frauen
Lena Lauxtermann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Barbara Wessner
DOI
10.25365/thesis.76768
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12558.51774.476489-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Tendenzen einer geschlechterspezifischen Substratverwertung deuten auf den möglichen Einfluss der hormonellen Schwankungen während des Menstruationszyklus (MZ) hin. Trotzdem bleiben hochqualitative Untersuchungen verschiedener MZ-Phasen rund um den Energiestoffwechsel größtenteils aus, sodass das Gender-Data-Gap weiterhin besteht. Obwohl 41,7% der Sportlerinnen subjektiv durch den Menstruationszyklus (MZ) beeinträchtigt sind, gibt es nur begrenzte Evidenz für objektive Leistungseinbußen. Diese Studie untersucht aufgrund dessen den Einfluss des MZ auf die Sauerstoffaufnahme und den Fettstoffwechsel bei aktiven, eumenorrhöischen Frauen im submaximalen Ausdauerbereich. Methoden: Zehn aktive, eumenorrhöische Frauen haben in der Menstruationsphase (MP), der späten Follikelphase (LFP) und der mittleren Lutealphase (MLP) in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen submaximale Testungen auf dem Fahrradergometer durchgeführt (n = 10). Mithilfe der Square Wave Transitions wurde mit Breath-by-breath-Daten die Sauerstoffaufnahmekinetik sowie die Verwertung von Fetten und Kohlenhydraten sowohl im niedrigen (IL) als auch im hohen (IH) Intervall gemessen. Ergebnisse: Es gab keine statistisch signifikanten Auswirkungen der MZ-Phase auf die Sauerstoffaufnahmekinetik (IL: p = 0.524; IH: p = 0.432) sowie den Fett- (p = 0.449) und Kohlenhydratstoffwechsel (p = 0.846) auf Gruppenebene. Die Herzfrequenz-, Laktat-, Bruttoeffizienz- und RPE-Werte zeigten keine signifikanten Ergebnisse. Dennoch wurden insbesondere im Intervall der ‚Heavy exercise intensity domain‘ große Effektgrößen von bis zu η² = 0.251 gemessen. Objektive und subjektive Parameter waren zwischen MP, LFP und MLP bei einzelnen Personen mit Abweichungen zwischen 0–7% uneinheitlich. Schlussfolgerung: Keine der Variablen wurde durch die MZ-Phase auf Gruppenebene beeinflusst, aber einige individuelle Muster sind durch prozentuale Abweichungen vom individuellen Mittelwert erkennbar. Große Effektstärken deuten darauf hin, dass die Stichprobengröße zu klein gewesen sein könnte oder individuelle Veränderungen unterschiedlicher Richtungen die Ursache fehlender Signifikanzen sein könnten. Weitere Analysen sind notwendig. Um festzustellen, ob die Trainingssteuerung mit dem MZ individuell angemessen ist, sollte der Zyklus getrackt werden.
Abstract
(Englisch)
Purpose: Trends in sex-specific substrate utilization suggest the possible influence of hormonal fluctuations during the menstrual cycle (MZ). However, high-quality studies examining different MC phases in relation to energy metabolism are largely lacking, contributing to the ongoing gender data gap. Although 41.7% of female athletes report subjective impairments due to the menstrual cycle (MC), there is limited evidence for objective performance declines. Therefore, this study investigates the impact of the MC on oxygen uptake and fat metabolism in active, eumenorrheic women during submaximal endurance exercise. Methods: Ten active, eumenorrheic women completed submaximal cycling tests during the menstrual phase (MP), late follicular phase (LFP), and mid-luteal phase (MLP) in two consecutive cycles (n = 10). Using square wave transitions and breath-by-breath data, oxygen uptake kinetics and the utilization of fats and carbohydrates were measured in both low-intensity (IL) and high-intensity (IH) intervals. Results: There were no statistically significant effects of the MC phase on oxygen uptake kinetics (IL: p = 0.524; IH: p = 0.432) or on fat (p = 0.449) and carbohydrate metabolism (p = 0.846) at the group level. Heart rate, lactate, gross efficiency, and RPE values also showed no significant differences. However, large effect sizes of up to η² = 0.251 were observed, particularly in the moderate exercise intensity domain. Objective and subjective parameters varied between MP, LFP, and MLP within individuals, with deviations ranging from 0–7%. Conclusion: None of the variables were influenced by the MC phase at the group level, but some individual patterns were detectable through percentage deviations from individual means. The large effect sizes suggest that the sample size may have been too small or that individual variations in different directions could explain the lack of significant results. Further analyses are needed. To determine whether training management is appropriately aligned with the MC on an individual basis, cycle tracking should be implemented.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Menstruationszyklus Fettstoffwechsel Sauerstoffaufnahmekinetik eumenorrhoisch Ausdauerbelastung
Schlagwörter
(Englisch)
menstrual cycle energy metabolism fat metabolism endurance eumenorrheic oxygen uptake kinetics
Autor*innen
Lena Lauxtermann
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss des Menstruationszyklus auf den Fettstoffwechsel während Ausdauerbelastungen bei aktiven, eumenorrhöischen Frauen
Paralleltitel (Englisch)
Influence of the menstrual cycle on fat metabolism during endurance exercise in active, eumenorrheic women
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
115 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Barbara Wessner
Klassifikation
76 Sport > 76.10 Sport. Sportwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17337185
Utheses ID
73072
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
