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Beckett ≠ Beckett
Samuel Becketts Methode der Selbstübersetzung am Beispiel von "En attendant Godot" / "Waiting for Godot"
Magdalena Winkler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Hilde Haider
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.8119
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30007.88722.824565-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Obwohl es an Forschungsliteratur über Samuel Beckett und seine Werke keinesfalls mangelt, wird häufig übergangen, dass er den Großteil seines Werkes selbst übersetzte. Da er in der Literaturgeschichte aufgrund seines zweisprachigen Arbeitens eine Sonderstellung einnimmt, wird dieser Aspekt seines Schaffens im Rahmen der vorliegenden Arbeit umfassend behandelt. Aus der Betrachtung von Becketts Umgang mit Sprache im ersten Teil der Arbeit wird deutlich, dass er ein ambivalentes Verhältnis zur Sprache hatte und ihrer Ausdruckskraft misstraute. Aufbauend auf diesen Erörterungen werden Becketts Zugang zum Französischen, sein Fremdsprachenerwerb und verschiedene Gründe für das Wechseln der Arbeitssprache erläutert. Im darauf folgenden Teil, der konkret die Selbstübersetzung thematisiert, wird versucht den Unterschied zwischen einer „herkömmlichen“ Übersetzung und einer vom Autor verfassten Übersetzung zu definieren. In Bezug auf Beckett selbst werden sowohl seine Motivation in Bezug auf die Selbstübersetzung und seine Methode im Übersetzungsprozess als auch die Bedeutung seiner Zweisprachigkeit für sein Werk und das Verhältnis zwischen den zwei Versionen ein und desselben Werkes untersucht. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der vorangegangenen Kapitel, beinhaltet der letzte Teil dieser Arbeit eine komparative Übersetzungsanalyse der zwei Versionen von Godot. Großes Augenmerk wird hierbei auf Becketts Umgang mit translatorischen sowie theaterspezifischen Übersetzungsproblemen gelegt. Besondere Bedeutung kommt der Figurenzeichnung zu. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, dass sich sowohl die Wirkung auf das Publikum als auch die Charakterisierung der Protagonisten durch die Übersetzung Becketts in vielen Aspekten verändert haben. Diese Arbeit soll auf die Besonderheit von Becketts „doppelten“ Werken aufmerksam machen und als Ausgangspunkt für weitere Forschungen auf diesem Gebiet dienen.
Abstract
(Englisch)
Although there is definitely no lack of research literature on the author Samuel Beckett and his work, the fact that he translated a large part of his oeuvre is frequently ignored despite the fact that his case is unique in the history of literature. The examination of Beckett’s approach and exposure to language, which is the topic of the first part of this paper, shows that he had a very ambivalent attitude towards language as he distrusted its ability to reproduce reality. Based on these considerations, Beckett’s process of language acquisition and use of French as well as the reasons that made him change his working language will be discussed. Following this, the second part of this paper deals with the topic of self-translation in particular. Considering the distinctiveness of Beckett’s status, his motifs for and methods of translating his own writings are examined. Furthermore, the impact of his bilingualism on his work and the relation between the two versions of one and the same text are discussed. Taking into account the results of the previous chapters, the last part of this paper includes a comparative analysis of the two versions of Godot. A special highlight is put on Beckett’s handling of translational problems as well as theatre specific issues. By means of examples, it will be demonstrated that Beckett’s translation causes considerable changes concerning the impression on the audience and the depiction of the protagonists.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Samuel Beckett self-translation Godot bilingualism
Schlagwörter
(Deutsch)
Samuel Beckett Selbstübersetzung Godot Zweisprachigkeit
Autor*innen
Magdalena Winkler
Haupttitel (Deutsch)
Beckett ≠ Beckett
Hauptuntertitel (Deutsch)
Samuel Becketts Methode der Selbstübersetzung am Beispiel von "En attendant Godot" / "Waiting for Godot"
Paralleltitel (Englisch)
Beckett ≠ Beckett
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
167 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hilde Haider
Klassifikationen
24 Theater > 24.02 Theater: Allgemeines ,
24 Theater > 24.12 Regie, Dramaturgie
AC Nummer
AC08113426
Utheses ID
7319
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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