Detailansicht

Das Musiktempo gibt den Takt vor
vorläufige empirische Befunde zum Einfluss des Musiktempos selbstausgewählter Musik auf die akute subjektive Stress- und Schmerzwahrnehmung
Matthias Engelbertz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Urs Markus Nater
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76891
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21387.52742.280255-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Musiktempo innerhalb selbstausgewählter Musik auf Stress und Schmerz ist spärlich erforscht, Effekte teilweise sehr heterogen. Musik ist als nicht-invasives Mittel in der Krankheitsprävention wichtig und wirkt über das Musiktempo und die Musikselbstauswahl positiv auf unsere Stress- sowie Schmerzwahrnehmung. Zudem wird der Ohrwurmeffekt betrachtet und ob das Musiktempo des zuletzt gehörten Liedes einen Einfluss hat. In der „Music-based Intervention for the Reduction of Pain“-Studie an der Universität Wien wurden Versuchspersonen (VP) unter drei Bedingungen untersucht. Hier wurde nur die Bedingung der selbstausgewählten Musik herangezogen (N = 2; beide 20 Jahre). Die VP hörten ihre selbstmitgebrachte Musik über zehn Termine hinweg zu je 60 Minuten und absolvierten anschließend in vier von zehn Sitzungen einen Kaltwassertest. Der akute subjektive Stress bzw. Schmerz wurde vor und nach den Interventionen erhoben. Es erfolgte aufgrund der geringen Stichprobengröße eine deskriptive Analyse. Obwohl beide VP in etwa gleich schnelle Musik hörten (M = 124 bpm & M = 122 bpm), fielen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Es war kein Zusammenhang zwischen dem Musiktempo selbstausgewählter Musik und dem Stress feststellbar. Bei der Schmerztoleranz zeigte sich bei einer VP ein Deckeneffekt und es ist entgegen der Literatur bei der anderen ein schwach positiver Zusammenhang ersichtlich. Bei der Schmerzintensität gab es gemischte uneindeutige Effekte, sodass sich die Zusammenhangsrichtung bei einer VP bzgl. des Musiktempos des zuletzt gehörten Liedes umdrehte. Die heterogenen Ergebnisse spiegeln das komplexe Parametergefüge in der Studienlandschaft wider. Die vorliegende Arbeit versteht sich als Hinweisgeber wichtiger Einflussfaktoren zur Minimierung heterogener Ergebnisse, die detailliert diskutiert werden.
Abstract
(Englisch)
The impact of music tempo in self-selected music on stress and pain is sparsely researched. Effects are partially very heterogeneous. Music, as a non-invasive method in disease prevention, positively influences stress and pain through music tempo and music self-selection. Furthermore, the earworm effect and whether the tempo of the last heard song has an influence are discussed. In the “Music-based Intervention for the Reduction of Pain” study at the University of Vienna, participants (VP) were examined under three conditions. This analysis focuses solely on the condition of self-selected music (N = 2; 20 years old). The VP listened to their self-selected music in ten sessions of 60 minutes each and subsequently performed a Cold Pressor Test (CPT) in four out of ten sessions. Acute subjective stress and pain were measured before and after the procedures. Because of the small sample size, a descriptive analysis was performed. Although both VP listened to music of similar tempo (M = 124 bpm & M = 122 bpm), the results varied. No correlation was found between the tempo of self-selected music and stress. For pain tolerance, one participant showed a ceiling effect, while the other, contrary to the literature, showed a weak positive correlation. Pain intensity results varied, with correlation direction for the tempo of the last heard song reversing for one participant. The heterogeneous results reflect the complex parameter landscape in this study field. This work attempts to identify important factors that can lead to heterogeneous results, which are discussed in detail.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Selbstausgewählte Musik Musiktempo Subjektive Stresswahrnehmung Subjektive Schmerzwahrnehmung Musik und Stress Ohrwurmeffekt Heterogenität in der Forschung Schmerzintensität Schmerztoleranz Musik und Schmerz
Schlagwörter
(Englisch)
Self-Selected Music Music Tempo Subjective Stress Perception Subjective Pain Perception Music and Stress Earworm Effect Heterogeneity in Research Pain Intensity Pain Tolerance Music and Pain
Autor*innen
Matthias Engelbertz
Haupttitel (Deutsch)
Das Musiktempo gibt den Takt vor
Hauptuntertitel (Deutsch)
vorläufige empirische Befunde zum Einfluss des Musiktempos selbstausgewählter Musik auf die akute subjektive Stress- und Schmerzwahrnehmung
Paralleltitel (Englisch)
The tempo sets the pace
Paralleluntertitel (Englisch)
preliminary empirical findings on the influence of the tempo of self-selected music on acute subjective stress and pain perception
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
76 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Urs Markus Nater
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC17351731
Utheses ID
73231
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1