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Wandel der europäischen Sicherheitspolitik
Zeitenwende mit 24. Februar 2022
Teresa Weigersdorfer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Wolfgang Mueller
DOI
10.25365/thesis.76962
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21387.54506.812029-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die folgende Masterarbeit untersucht die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, der am 24. Februar 2022 begann und versucht zu klären, ob dieses Ereignis eine „Zeitenwende“ in der Ausrichtung der europäischen Sicherheitsarchitektur mit Blick auf die Politik Russlands, eingeläutet hat. Der Begriff „Zeitenwende“ wird dabei als ein epochaler Wandel verstanden, der den historischen Verlauf in eine neue, unvorhergesehene Richtung lenkt. Die Arbeit greift auf einen historisch-analytischen Ansatz sowie die Theorie des kritischen Realismus zurück, um zentrale Parameter wie die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland, die Krise der Internationalen Beziehungen, geopolitische und völkerrechtliche Aspekte, die strategische Neuausrichtung der europäischen Sicherheitspolitik und die wachsende Bedeutung hybrider Bedrohungen wie Desinformation zu bewerten. Ein Fokus der Arbeit liegt auf der Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union seit Wladimir Putins Machtübernahme im Jahr 1999, sowie der Erweiterung der Europäischen Union und der NATO. Historische Ereignisse wie die Majdan-Revolution 2014 und die Annexion der Krym werden als Vorboten der Invasion 2022 analysiert. Ebenso wird die Umsetzung des Strategischen Kompasses für Sicherheit und Verteidigung der Europäischen Union aus dem Jahr 2022 untersucht, der auf die Gefahren neuer Bedrohungsszenarien wie Cyberangriffen und Desinformation aufmerksam macht. Die Arbeit argumentiert, dass der russische Angriff auf die Ukraine die Schwachstellen in der europäischen Sicherheitsarchitektur offenlegte und die Europäische Union zur Verabschiedung einer proaktiveren und kohärenteren Verteidigungsstrategie animierte. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Analyse hybrider Bedrohungen, insbesondere durch Desinformation, die das Vertrauen in demokratische Institutionen in ganz Europa untergräbt. Diese Bedrohungen werden als Teil einer umfassenderen Strategie Russlands verstanden, die den Boden für militärische Aggression bereitete. Die Arbeit untersucht zudem die europäische Reaktion, im Sinne der Neuausrichtung der Sicherheitsstrategie der Europäischen Union und die Bemühungen um eine kohärentere Verteidigungsstruktur. Im Fazit wird betont, dass der russische Angriff eine sicherheitspolitische Wende markiert hat, wobei abzuwarten bleibt, ob diese Veränderungen langfristig Bestand haben werden. Die Notwendigkeit strategischer Resilienz gegenüber konventionellen und hybriden Bedrohungen wird als zentrales Ergebnis hervorgehoben.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sicherheitspolitik Internationale Beziehungen Russischer Angriffskrieg Hybride Bedrohungen Desinformation
Autor*innen
Teresa Weigersdorfer
Haupttitel (Deutsch)
Wandel der europäischen Sicherheitspolitik
Hauptuntertitel (Deutsch)
Zeitenwende mit 24. Februar 2022
Paralleltitel (Englisch)
The transformation of European security policy
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
134 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Mueller
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17360605
Utheses ID
73232
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
