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The controversial legacy of the late dictator Ferdinand E. Marcos and the 2022 Philippine presidential election
a landslide victory for Ferdinand BongBong Marcos Jr (BBM)
Michael Gegenfurtner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Alfred Gerstl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76914
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22143.51584.672064-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Wahlen auf den Philippinen im Jahr 2022. Für viele sollten die Ergebnisse eine historische Zäsur markieren: Der Sohn des ehemaligen philippinischen Diktators Ferdinand Marcos sollte als der 17. Präsident in die Geschichte des Landes eingehen und folglich für die kommenden sechs Jahre über die Geschicke des Landes verfügen. Senator Ferdinand ‘BongBong’ Marcos (BBM) Jr hatte bereits im Jahr 2016 als Vizepräsident kandidiert, war jedoch nur knapp an seinem Vorhaben gescheitert. Mit ihm ins Amt als Vizepräsidenten hatte es außerdem seine damalige Verbündete Sara Duterte geschafft. Sara, wie auch BongBong, sind für ihre jeweiligen kontrovers diskutierten familiären Hintergründe bekannt; beide gehören sie zwei der mächtigsten Familiendynastien auf den Philippinen an. Der Name Duterte hatte vor allem in jüngster Vergangenheit vermehrt für Aufruhr gesorgt. Es war nämlich dem zu diesem Zeitpunkt scheidendem Staatsoberhaupt Rodrigo Duterte, dem Vater von Sara, zuzuordnen, dass mit seinem Amtsantritt des Jahres 2016 eine blutige Anti-Drogenkampagne unter der Prämisse des sogenannten ‘war on drugs’ von nationalem Ausmaß entfacht worden war. Der Name ‘Marcos’ scheint auf den Philippinen hingegen seit jeher allgegenwärtig. Der verstorbene Ferdinand Marcos und seine heutige Witwe Imelda waren in den 1960er Jahren zu internationalem ‘Ruhm’ gekommen, zuletzt auch durch des Paares gute Beziehungen zu den politischen Schwergewichten jener Zeit. Dazu gehörten unter anderem Fidel Castro, Mao Zedong, Ronald Reagon, oder aber auch der Diktator Muammar al-Gaddafi. Waren die beiden Marcoses (allen voran Imelda) anfangs wahrscheinlich noch durch ihren Glamour und Extravganz aufgefallen, so würde dieser Ruf zukünftig in eine andere Richtung ausschlagen, als sich der Politikstil des damals noch jungen Präsidenten Marcos über die zwanzig Jahre seiner Amtszeit ab 1965 hinweg als durch und durch autoritär entpuppen sollte. Als dann schließlich 1986 sein Regime zu Fall kam, würde den Marcoses fortan ein ganz anderer Status zu Teil werden. Die voerst auf unbestimmte Zeit ins Exil verbannte Familie, hatte unter der Betitelung ‘greatest robbery of a government’ den Einzug in das Guinness Buch der Weltrekorde gefunden. Erst kürzlich war dieser Eintrag entfernt worden, und es drängt sich die Frage auf, wie eine solche Kehrtwende möglich war, die im Jahr 2022 mit der Präsidentschaftswahl Ferdinand Jr’s den Zenith erreichen würde.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Social Media
Schlagwörter
(Englisch)
Networked disinformation
Autor*innen
Michael Gegenfurtner
Haupttitel (Englisch)
The controversial legacy of the late dictator Ferdinand E. Marcos and the 2022 Philippine presidential election
Hauptuntertitel (Englisch)
a landslide victory for Ferdinand BongBong Marcos Jr (BBM)
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
85 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alfred Gerstl
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17355986
Utheses ID
73242
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
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