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Der Umgang mit Armut und Armutsbekämpfung in Österreich
eine ethische Analyse mit Blick auf den Unterricht in der Sekundarstufe II
Sara Maria Largenton
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Interdisziplinäre Ethik
Betreuer*in
Gunter Prüller-Jagenteufel
DOI
10.25365/thesis.77228
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27264.63879.529188-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Masterarbeit wird die Forschungsfrage untersucht, welchen Herausforderungen armutsbetroffene Menschen in Österreich begegnen und wie diese aus ethischer Sicht beurteilt werden können, um im Anschluss ethisch begründbare Vorschläge zur Verbesserung der derzeitigen Situation herbeizuführen. Da diese Masterarbeit den Abschluss des Masterstudiums Interdisziplinäre Ethik mit Schwerpunkt auf „Ethik im Kontext von Schule, Unterricht und Bildung“ darstellt, wird im zweiten Schritt dieser Arbeit ein Leitfaden für die Behandlung des Themas Armut im Ethikunterricht der Sekundarstufe II präsentiert. Um zur Beantwortung der Forschungsfrage zu gelangen, wurden Literaturstudien durchgeführt sowie die aktuellen Statistiken miteinbezogen. Der gesamte erste Theorieteil bedenkt den Einsatz der erarbeiteten Grundlagen und ihre Anschlussfähigkeit im Ethikunterricht immer gleich mit, wodurch sich die gewählten Schwerpunkte ergeben. Nach einer Begriffsklärung von Armut werden unterschiedliche Ansätze zur Messung dargestellt. Der Capabilities Approach nach Sen und Erweiterung durch Nussbaum wird als ethisch bestes Mittel zur Armutsfeststellung diskutiert. Im Anschluss wird anhand von durch den Ethikunterricht in der Sekundarstufe II bekannte philosophische Konzepte und Vertreter - Würde (Kant), Gerechtigkeit (Rawls) und das gute Leben (Aristoteles) - die moralische Relevanz von Armut und die mögliche Ausgestaltung von ethisch begründbarer Armutsbekämpfung erörtert. Anhand dieser Ausgangsbasis wird die Situation Armutsbetroffener in Österreich analysiert, wobei besonderes Augenmerk auf vorhandene Hürden im Sozialstaat, Beschämung durch Armutsbekämpfung von NGOs und Stigmatisierung im alltäglichen Narrativ gelegt wird. Das Bedingungs-lose Grundeinkommen wird als möglicher Lösungsansatz zu den Schwierigkeiten der aktuellen Situation diskutiert. Anschließend werden Vorschläge zur Behandlung des Themas Armut in Österreich im Unterricht mit besonderem Augenmerk auf die Sensibilisierung der Schüler:innen vorgestellt. Es erfolgt der Bezug auf den Ethiklehrplan ebenso wie fachdidaktische Überlegungen zur Vorgangsweise. So werden, um neben der Instruktion durch die Lehrperson und selbstständiger Recherche, auch würdevolle Begegnung mit Armutsbetroffenheit zu ermöglichen, einerseits der Film I, Daniel Blake als auch die Teilnahme an einer Führung durch armutsbetroffene Personen im Rahmen der ShadesTours vorgestellt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Armutsbekämpfung Armutsforschung Armut und Ethik Ethikunterricht Armut in Österreich Armut im Ethikunterricht Bedingungsloses Grundeinkommen BGE Beschämung und Armut
Autor*innen
Sara Maria Largenton
Haupttitel (Deutsch)
Der Umgang mit Armut und Armutsbekämpfung in Österreich
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine ethische Analyse mit Blick auf den Unterricht in der Sekundarstufe II
Paralleltitel (Englisch)
Dealing with poverty and poverty reduction in Austria
Paralleluntertitel (Englisch)
an ethical analysis with a focus on teaching in secondary schools
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
126 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gunter Prüller-Jagenteufel
Klassifikation
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC17386672
Utheses ID
73336
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
