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Erinnertes schulisches Wohlbefinden und seine Bedeutung für aktuelles Wohlbefinden, akademisches Selbstkonzept und Studienleistung
Hannes Karrer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Barbara Schober
Mitbetreuer*in
Julia Holzer
DOI
10.25365/thesis.77319
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11765.70930.989321-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Es ist bekannt, dass Wohlbefinden die positive Entwicklung von Individuen und Gesellschaften fördert, und in letzter Zeit hat es viel Aufmerksamkeit für die Stärkung des Engagements beim Lernen und seinen Einfluss auf die akademische Laufbahn erhalten. Insbesondere multidimensionale und kontextspezifische Konzeptualisierungen von Wohlbefinden scheinen eine wichtige Rolle zu spielen, wenn es darum geht, herauszufinden, was am besten dabei hilft, in der Ausbildung erfolgreich zu sein. Da die Schule ein wichtiger Entwicklungskontext ist, in dem Schüler*innen eine positive Wahrnehmung von sich selbst und ihren Fähigkeiten entwickeln können, untersucht die vorliegende Studie, ob positive Erinnerungen an schulisches Wohlbefinden das aktuelle Wohlbefinden österreichischer Studierender, ihr akademisches Selbstkonzept und damit ihre akademischen Leistungen fördern. Zur Erfassung der Erinnerungen an das schulische Wohlbefinden wurde der EPOCH-G-S zur retrospektiven Erhebung adaptiert und der PERMA-Profiler an den universitären Kontext angepasst. Das allgemeine akademische Selbstkonzept wird mit einer Skala für Universitätsstudierende erfasst und soll die Auswirkungen des erinnerten schulischen Wohlbefindens auf die akademischen Leistungen mediieren. 189 österreichische Universitätsstudierenden (Durchschnittsalter=25,37J) beantworteten den Online-Fragebogen. Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen erinnerter Perseverance in der Schule und gegenwärtigen Gefühlen von Meaning und Accomplishment. Das akademische Selbstkonzept vermittelt die Beziehung zwischen dem erinnerten schulischen Wohlbefinden und den Studienleistungen mit Ausnahme von Engagement, wobei für Connectedness und Happiness kompetitive direkte Effekte gefunden wurden. Unter Verwendung der repräsentativen Funktion von Erinnerungen liefert die Studie erste Hinweise auf die Bedeutung des schulischen Wohlbefindens für diejenigen, die sich für ein Studium als Bildungsweg entscheiden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Retrospektive Wohlbefinden Akademisches Selbstkonzept Studienleistung
Autor*innen
Hannes Karrer
Haupttitel (Deutsch)
Erinnertes schulisches Wohlbefinden und seine Bedeutung für aktuelles Wohlbefinden, akademisches Selbstkonzept und Studienleistung
Paralleltitel (Englisch)
Recalled school well-being and its significance for university students well-being, academic self-concept and academic performance
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
74 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Barbara Schober
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
77 Psychologie > 77.46 Emotion
AC Nummer
AC17394195
Utheses ID
73443
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
