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Students' sense of belonging to their academic community
associations with the gender brilliance stereotype, field-specific ability beliefs, and growth mindsets
Mia Alice Fallon
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Barbara Schober
Mitbetreuer*in
Marlene Kollmayer
DOI
10.25365/thesis.77247
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14528.71876.589545-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Trotz eines steigenden Bewusstseins für Geschlechterstereotype bleiben sie weiterhin bestehen. Das Gender Brillanz Stereotyp beschreibt die Annahme, Männer seien brillanter als Frauen. Zudem besagt die Theorie der feldspezifischen Fähigkeitsüberzeugungen, dass in bestimmten Fächern, wie beispielsweise Mathematik oder Physik, der Glaube vorherrscht, Erfolg erfordere angeborene Brillanz. Je stärker dieser Glaube verankert ist, desto weniger Frauen sind in diesen Bereichen vertreten und desto geringer ist das Zugehörigkeitsgefühl der Studentinnen. Forscher*innen führten die Überlegung an, dass das Gender Brillanz Stereotyp in Kombination mit feldspezifischen Fähigkeitsüberzeugungen zum geringen Zugehörigkeitsgefühl weiblicher Studierender beiträgt. Diese Hypothese wurde bisher jedoch nicht empirisch untersucht. Zudem wurde vermutet, dass die Beziehung zwischen feldspezifischen Fähigkeitsüberzeugungen und dem Zugehörigkeitsgefühl von Studentinnen durch das Growth Mindset mediiert wird. Um Unklarheiten bisheriger Studien aufzuklären und Ansätze für zukünftige Interventionen zu identifizieren, wurden ein Fragebogen mit drei verschiedenen Skalen und insgesamt 26 Items sowie der Implicit Association Test (IAT) bei 614 Studierenden eingesetzt. Von den Studierenden identifizierten sich 67,3% als weiblich. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass feldspezifische Fähigkeitsüberzeugungen das Zugehörigkeitsgefühl von Studentinnen negativ beeinflussen, nicht jedoch das der Studenten. Diese Beziehung wird jedoch weder durch das Gender Brillanz Stereotyp moderiert noch durch das Growth Mindset mediiert. Weiters deuten die Ergebnisse auf einen negativen Zusammenhang zwischen feldspezifischen Fähigkeitsüberzeugungen und Growth Mindsets hin. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass feldspezifische Fähigkeitsüberzeugungen wichtige Indikatoren für das Zugehörigkeitsgefühl von Studentinnen sein könnten und daher ein Schwerpunkt zukünftiger Interventionen sein sollten. Interventionen sollten sich sowohl auf feldspezifische Fähigkeitsüberzeugungen als auch auf Growth Mindsets konzentrieren, um die Wirksamkeit dieser Initiativen zu erhöhen. Zudem sollte zukünftige Forschung die Entwicklung valider impliziter Messverfahren priorisieren.
Abstract
(Englisch)
Despite a general increase in awareness of gender stereotypes, they continue to persist. The gender brilliance stereotype portrays men as more brilliant than women. Furthermore, the field-specific ability hypothesis suggests that certain subjects, such as mathematics or physics, are perceived to require brilliance for success, resulting in a low representation of women in these domains, with many of them feeling like they do not belong. Researchers have proposed that the gender brilliance stereotype, when combined with field-specific ability beliefs, contributes to female students’ low sense of belonging. However, this theory has yet to be investigated. Additionally, researchers have proposed that the relationship between students’ field-specific ability beliefs and sense of belonging may be mediated by their growth mindsets. To resolve uncertainties in existing research and identify potential avenues for future interventions, a 26-item questionnaire was administered to 614 participants, comprising three separate scales and the Implicit Association Test (IAT). Of the participants, 67.3% identified as female. The findings suggest that field-specific ability beliefs negatively affect female, but not male, students’ sense of belonging. However, this relationship is neither moderated by the gender brilliance stereotype nor mediated by growth mindsets. Furthermore, the results indicate a negative correlation between field-specific ability beliefs and growth mindsets. The findings suggest that field-specific ability beliefs are likely to be crucial indicators of female students’ sense of belonging and should be a focus of future interventions. Combining interventions aimed at brilliance beliefs and growth mindsets could significantly enhance the effectiveness of these initiatives. Additionally, future research should prioritise the development of valid implicit gender stereotype measures.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gender Brillanz Stereotyp Feldspezifische Fähigkeitsüberzeugungen Growth Mindset Zugehörigkeitsgefühl
Schlagwörter
(Englisch)
Gender Brilliance Stereotype Fiel-Specific Ability Beliefs Growth Mindset Sense of Belonging
Autor*innen
Mia Alice Fallon
Haupttitel (Englisch)
Students' sense of belonging to their academic community
Hauptuntertitel (Englisch)
associations with the gender brilliance stereotype, field-specific ability beliefs, and growth mindsets
Paralleltitel (Deutsch)
Das Zugehörigkeitsgefühl Studierender zu ihrer akademischen Gemeinschaft
Paralleluntertitel (Deutsch)
Zusammenhänge mit dem Gender Brillanz Stereotyp, feldspezifischen Fähigkeitsüberzeugungen und Growth Mindsets
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
114 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Barbara Schober
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
77 Psychologie > 77.61 Einstellung. Vorurteil. Beeinflussung
AC Nummer
AC17388034
Utheses ID
73511
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
