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Epikur und Epiktet zu Freiheit und Willen
Jasmina Toplev
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Interdisziplinäre Ethik
Betreuer*in
George Karamanolis
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77432
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14861.03034.968783-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Frage nach Willen und Freiheit ist eine der größten Fragen der Ethik. Richtig in den philosophischen Diskurs geriet die Frage nach dem Verhältnis von Willen und Freiheit aber erst ab der Neuzeit. Der Blick in die Antike lohnt sich trotzdem. Im Epikureismus und Stoizismus wird das Spannungsverhältnis zwischen innerer und äußerer Freiheit bereits verarbeitet. Während es im Epikureismus vorwiegend der Zufall ist, durch den alles vorherbestimmt ist, so ist es im Stoizismus die göttliche Vorsehung. Um das Verhältnis von Willen und Freiheit näher zu untersuchen, werden in dieser Arbeit Der Brief an Menoikeus von Epikur und das Handbüchlein der Moral von Epiktet verglichen. Diese Arbeit kommt zu der These, dass sich in beiden Werken ein epistemischer Willensbegriff finden lässt. Die Befreiung des Willens äußert sich in der Erkenntnis des moralisch Guten. Es lassen sich viele Gemeinsamkeiten finden, was das moralisch Gute bei Epikur und Epiktet ausmacht; über den Weg zur Erkenntnis des Guten sind sich beide Schulen jedoch uneinig. Die These verdeutlicht im Weiteren, dass alle Freiheitsbestimmungen in beiden Schulen als negativ und nicht positiv erachtet werden können.
Abstract
(Englisch)
The question of will and freedom is one of the greatest ethical inquiries. However, it wasn't until the modern era that the question of the relationship between will and freedom entered the philosophical discourse. Nevertheless, a look into antiquity is worthwhile. In Epicureanism and Stoicism, the tension between inner and outer freedom is already addressed. While in Epicureanism, chance predominantly determines everything, in Stoicism, it is divine providence. To examine the relationship between will and freedom more closely, this work compares Epictetus' Encheiridion with Epicurus' Letter to Menoeceus. This work proposes that both works exhibit an epistemic concept of will. The liberation of the will manifests itself in the recognition of the morally good. Many similarities can be found in what constitutes the morally good in Epicurus and Epictetus, but the two schools disagree on the path to recognizing the good. The thesis further illustrates that all freedom provisions in both schools can be considered negative rather than positive.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Freiheit Freier Wille Epikur Epiktet Autonomie Entscheidungsfreiheit Ethik Determinismus Kompatibilismus Antike Philosophie Stoizismus Epikureismus Akrasia
Schlagwörter
(Englisch)
freedom free will Epicurus Epictetus autonomy freedom of choice Ethics determinism compatibilism philosophy of antiquity akrasia Stoicism Epicureanism
Autor*innen
Jasmina Toplev
Haupttitel (Deutsch)
Epikur und Epiktet zu Freiheit und Willen
Paralleltitel (Englisch)
Epicurus and Epictetus on freedom and will
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
138 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
George Karamanolis
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.21 Griechische Philosophie. römische Philosophie ,
08 Philosophie > 08.32 Erkenntnistheorie ,
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC17398117
Utheses ID
73800
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
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