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Zwischen den Zeilen
eine Analyse der Berichterstattung der "Vorarlberger Nachrichten" über die Bürgerinitiative "Pro Vorarlberg"
Luca Maximilian Trenker
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Geschichte
Betreuer*in
Oliver Rathkolb
DOI
10.25365/thesis.77341
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16300.94644.703644-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht den politischen Einfluss der „Vorarlberger Nachrichten“ (VN) auf die regionale Identitätsbildung und Autonomiebestrebungen Vorarlbergs im Zeitraum nach 1945. Besonders im Fokus steht die Volksabstimmung zur Autonomie im Jahr 1980. Die zentrale Fragestellung befasst sich damit, wie die VN als regionales Medium nicht nur eine passive Berichterstatterin, sondern eine aktive Akteurin war, die den politischen Diskurs und die öffentliche Meinung zugunsten der Autonomiebewegung prägte. Durch eine qualitative Inhaltsanalyse werden die Berichterstattung der VN sowie die genutzten kulturellen Symbole, historischen Bezüge und politischen Narrative untersucht. Die Analyse zeigt, wie die VN bewusst regionale Identität durch die Betonung föderalistischer Traditionen, wie dem „Alemannentum“, verstärkte und eine Abgrenzung zur österreichischen Zentralregierung förderte. Darüber hinaus verdeutlicht die vorliegende Arbeit, dass regionale Medien in Zeiten politischer Spannungen eine erhebliche Rolle bei der Mobilisierung von Bewegungen und der Konstruktion kollektiver Identitäten spielen können. Diese Untersuchung leistet einen Beitrag zum Verständnis der Rolle der Medien in föderalistischen und separatistischen Bewegungen und bietet wertvolle Einsichten für den heutigen politischen Kontext, in dem regionale Identitäten und Autonomiebestrebungen weltweit erneut an Bedeutung gewinnen.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis examines the political influence of the „Vorarlberger Nachrichten“ (VN) on the formation of regional identity and autonomy movements in Vorarlberg in the post-1945 period. The focus is placed on one pivotal event: the 1980 autonomy referendum. The central research question addresses how the VN, as a regional newspaper, did not merely act as a passive reporter but as an active player shaping political discourse and public opinion in favor of the autonomy movement. Using qualitative content analysis, the study explores how the VN strategically employed cultural symbols, historical references, and political narratives to reinforce regional identity, particularly through the emphasis on Vorarlberg's federalist traditions, such as the concept of „Alemannentum“, and its differentiation from the Austrian central government. The findings highlight the significant role regional media can play during periods of political tension, mobilizing movements and constructing collective identities. This analysis contributes to a deeper understanding of the media’s role in federalist and separatist movements and provides relevant insights for the contemporary political landscape, where regional identities and autonomy movements are once again gaining global significance.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Vorarlberg Innenpolitik Zeitgeschichte Zeitung Zeitungsanalyse Volksabstimmung Föderalismus
Autor*innen
Luca Maximilian Trenker
Haupttitel (Deutsch)
Zwischen den Zeilen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Berichterstattung der "Vorarlberger Nachrichten" über die Bürgerinitiative "Pro Vorarlberg"
Paralleltitel (Englisch)
Between the lines
Paralleluntertitel (Englisch)
an Analysis of the "Vorarlberger Nachrichten" coverage of the "Pro Vorarlberg" civic initiative
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
126 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Rathkolb
Klassifikation
15 Geschichte > 15.60 Schweiz. Österreich-Ungarn. Österreich
AC Nummer
AC17394894
Utheses ID
73821
Studienkennzahl
UA | 066 | 803 | |
