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Das narrative Potenzial von Farbe in Graphic Novels
Nina Ciesarikova
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Deutsch Unterrichtsfach Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Susanne Hochreiter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77350
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20521.96838.851338-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Farbe, insbesondere im Hinblick auf ihr narratives Potenzial, ist in der Comicforschung ein weitgehend unbeachtetes Thema. Diese Arbeit geht der Frage nach, inwiefern Farbe narrative Funktionen in den Graphic Novels Medusa und Perseus von André Breinbauer, Work-Life-Balance von Aisha Franz und Auerhaus von Janne Marie Dauer übernimmt. Hierfür werden die Analysefragen von Julia Abel, Christian Klein, Fraser Coffeen und Christopher McGunnigle in vier Kategorien (Formale Beschreibung der Farbverwendung, Funktionen der verwendeten Farben, Anwendung von Farbtheorie, Zusammenspiel von Illustration und Text) zusammengeführt, wodurch sich eine systematische Analyse aller Werke ermöglicht. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich das narrative Potenzial von Farbe sowohl auf formaler (Linien, Formen, panelintern, panelübergreifend) als auch auf sprachlicher Ebene (im Zusammenspiel mit dem Text) äußert. Hierbei stellen sich Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen den Werken heraus. Ein narratives Mittel, welches jedoch in allen drei Werken zur Verwendung kommt, ist der Farbkontrast. Auch unterschiedliche Erzählebenen sind meist, aber nicht immer, farblich markiert. Zukünftige Forschung kann sich an den Ergebnissen dieser Arbeit orientieren, um eine globale Farbtheorie für Comics zu entwickeln, an welcher es in der Comicforschung nach wie vor mangelt.
Abstract
(Englisch)
Color, especially regarding its narrative potential, is a largely neglected topic in comics research. This thesis examines the extent to which color takes on narrative functions in the graphic novels Medusa and Perseus by André Breinbauer, Work-Life-Balance by Aisha Franz and Auerhaus by Janne Marie Dauer. For this purpose, the analysis questions of Julia Abel, Christian Klein, Fraser Coffeen, and Christopher McGunnigle are combined into four categories (formal description of the use of color, functions of the colors used, application of color theory, interplay of illustration and text), which enables a systematic analysis of all works. The results of the investigation show that the narrative potential of color is expressed both on a formal level (lines, shapes, within and across panels) and on a linguistic level (in interaction with the text). This reveals both similarities and differences between the works. One narrative device that is used in all three works, however, is color contrast. Different narrative levels are also usually, but not always, marked in color. Future research can be guided by the results of this work in order to develop a global color theory for comics, which is still lacking in comics research.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Comic Graphic Novel Farbe Farbe in Comics Farbe in Graphic Novels
Autor*innen
Nina Ciesarikova
Haupttitel (Deutsch)
Das narrative Potenzial von Farbe in Graphic Novels
Paralleltitel (Englisch)
The narrative potential of color in graphic novels
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
110 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Susanne Hochreiter
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.87 Besondere Literaturkategorien
AC Nummer
AC17395234
Utheses ID
73865
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 525 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1