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Fachbeliebtheit und Fachbedeutung im Anfangsunterricht in der Chemie
Verena Moser
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für LehrerInnenbildung
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Biologie und Umweltbildung Unterrichtsfach Chemie
Betreuer*in
Michael Alfred Anton
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77400
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21520.97141.901735-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Zentrum der heutigen schulischen Lehr- und Lernpraxis stehen die Schüler:innen und ihre individuellen Bedürfnisse sowie Lernvoraussetzungen, insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich wie der Chemie. Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, die Einstellungen der Schüler:innen im Anfangsunterricht der Chemie in Bezug auf Fachbeliebtheit und Fachbedeutung zu untersuchen. Besonders berücksichtigt werden dabei Unterschiede in den Einstellungen in Bezug auf Geschlecht, Klassenstufe (3. und 4. Klasse) und sportliche Aktivität (Schüler:innen aus Sport- und Nichtsportklassen). Die Forschung zielt auch darauf ab, herauszufinden, welche Faktoren – wie persönlicher Bezug, Vorwissen, Ängste, Vorfreude und die Wahrnehmung von Chemie im Alltag – die Wahrnehmung der Schüler:innen im Fach Chemie beeinflussen. Die zentralen Forschungsfragen der Arbeit, „Wie unterscheiden sich die Einstellungen von Schüler:innen im Anfangsunterricht der Chemie (Fachbeliebtheit, Fachbedeutung) in Bezug auf Geschlecht, Klassenstufe und sportliche Aktivität?“ und „Inwiefern beeinflussen Faktoren wie persönlicher Bezug, Vorwissen, Ängste, Vorfreude und die Wahrnehmung von Chemie im Alltag diese Einstellungen?“, werden mit diverser Fachliteratur ergründet und durch die Erhebung konkreter Daten beantwortet. Mittels einer Fragebogenstudie werden sowohl qualitative als auch quantitative Ebenen der Einstellungen von Schüler:innen einer niederösterreichischen Sportmittelschule ermittelt. Durch den Einsatz von Likert-Skalen-Bewertungen von 1 bis 4 werden die Antworten der Schüler:innen quantifiziert und anschließend statistisch ausgewertet, um Mittelwerte und signifikante Unterschiede herauszuarbeiten. Ergänzend dazu wurden die Ergebnisse mit bestehenden Erkenntnissen aus der Literatur verglichen, um mögliche Veränderungen oder Trends in den Einstellungen zu erkennen. Durch die Durchführung dieses abgestimmten Arbeitsprogrammes zielt diese Forschung darauf ab, tiefgreifende Einblicke in die Facetten der Schülereinstellungen zum Anfangsunterricht der Chemie zu gewinnen. Die Ergebnisse der Studie liefern interessante Einblicke. Männliche Schüler zeigten eine insgesamt höhere Fachbeliebtheit und Fachbedeutung als weibliche Schülerinnen. Zudem wiesen Schüler:innen aus Sportklassen eine stärkere Begeisterung für den Chemieunterricht auf als Schüler:innen aus Nichtsportklassen, insbesondere in Bezug auf ihre Vorfreude auf Experimente, ihr Interesse an praktischen Aktivitäten und ihre Selbsteinschätzung der eigenen chemischen Kompetenzen. Diese Erkenntnisse können dazu beitragen, gezielte unterrichtliche Interventionen zu gestalten, die das Interesse und das Engagement der Schüler:innen im Chemieunterricht fördern.
Abstract
(Englisch)
The focus of modern teaching and learning practices is on students and their individual needs and learning conditions, especially in the field of natural sciences such as chemistry. The main goal of this master’s thesis is to examine students' attitudes towards chemistry in the early stages of learning, specifically during introductory chemistry lessons, in relation to subject preference ("Fachbeliebtheit") and subject relevance ("Fachbedeutung"). Special attention is given to differences in attitudes based on gender, grade level, and athletic activity. The research aims to explore which factors, such as personal connection, prior knowledge, fears, anticipation, and the perception of chemistry in everyday life, influence students' attitudes towards chemistry as a school subject. The central research questions, “How do students’ attitudes towards chemistry differ in terms of gender, grade level, and athletic activity?” and “To what extent do factors such as personal connection, prior knowledge, fears, anticipation, and the perception of chemistry in everyday life influence these attitudes?” are explored through a comprehensive review of relevant literature and empirical data collection. A questionnaire was administered to assess qualitative and quantitative aspects of students' attitudes towards chemistry to participants from a lower Austrian sports middle school. Key areas of analysis included differences between genders, grade levels (3rd and 4th grade), and students from sports and non-sports classes. Using Likert-scale ratings (1 to 4), students' responses were quantified and then statistically analyzed to identify means and significant differences. Additionally, the results were compared with existing research to identify potential trends and changes in students' attitudes. By carrying out this structured research program, the study aims to provide deep insights into the multifaceted attitudes of students towards chemistry in their introductory lessons. The results of the study offer valuable insights. Male students showed higher subject preference and subject relevance compared to female students. Similarly, students from sports classes also showed a greater enthusiasm for chemistry lessons than students from non-sports classes, particularly in terms of their anticipation of experiments, interest in practical activities, and their self-assessment of their own chemical competencies. These findings can contribute to the design of targeted teaching interventions that foster interest and engagement in chemistry lessons.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Fachbeliebtheit Chemie Fachbedeutung Chemie Anfangsunterricht Chemie Schülereinstellungen zum Fach Chemie
Autor*innen
Verena Moser
Haupttitel (Deutsch)
Fachbeliebtheit und Fachbedeutung im Anfangsunterricht in der Chemie
Paralleltitel (Englisch)
Subject preference and subject relevance in early chemistry education
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
100 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Alfred Anton
Klassifikation
35 Chemie > 35.99 Chemie. Sonstiges
AC Nummer
AC17397831
Utheses ID
73888
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 504 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1