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Humor als Schutzschild
eine quantitative Studie zur Rezeption misogyner Hatespeech mit humoristischen Elementen
Pauline Pondorf
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77604
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26650.88472.124133-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die gesamte Kommunikationslandschaft hat durch die digitale Ära einen radikalen Wandel vollzogen, wobei sich Social-Media-Plattformen als Schauplätze für öffentliche Diskussionen etabliert haben. Diese Veränderung hat zu einem Anstieg der Verbreitung von Hatespeech, die oft misogyn motiviert ist, geführt. Innerhalb dieses Kontextes ist die subtile Hassrede, die auf einer Kombination aus diskriminierenden Inhalten und humoristischen Elementen beruht, ein problematisches Phänomen. Daher zielt diese Studie darauf ab, die Wirkung von expliziter und offen misogynen Hassrede im Vergleich zur subtilen und humorvollen Form der Hatespeech zu untersuchen, wobei das Geschlecht der Teilnehmenden als moderierende Variable berücksichtigt wird. Basierend auf dem Stand der aktuellen Forschung werden die Hypothesen entwickelt, dass explizite Hassrede zu einer negativeren emotionalen Stimmung führt, die Counterspeech-Bereitschaft erhöht und misogyne Einstellungen verstärkt. Es wird ebenfalls angenommen, dass diese Effekte bei Männern tendenziell ausgeprägter sind als bei Frauen. Ein experimentelles 2 x 3 Between-Subject Design wird verwendet, um diese Hypothesen zu prüfen. Die Ergebnisse zeigen, dass die explizite Form von Hatespeech keine signifikanten Unterschiede zur untersuchten Variablen im Vergleich zur humoristischen Form aufweist. Dies könnte darauf hindeuten, dass auch humorvolle Hassreden als Verstoß gegen Diskursnormen wahrgenommen werden und sich nicht von expliziten Formen unterscheidet. Insgesamt liefert diese Studie Erkenntnisse über die Dynamik von Hassrede, insbesondere im Hinblick auf implizite, humorvolle Formen, und trägt zur Weiterentwicklung von Strategien zur Bekämpfung von Diskriminierung im digitalen Raum bei.
Abstract
(Englisch)
The digital era has fundamentally changed ways of communication and turned social media platforms into central places for public discussion. This development has led to the spread of hate speech, especially misogynist discrimination. A complex phenomenon in this context is the subtle, humorous form of hate speech, which is a combination of offensive content and humorous elements. The aim of the present study is to investigate the effects of explicit, misogynistic versus subtle, humorous forms of hate speech in terms of their reception, with the gender of the participants included as a moderating variable. Based on existing research, it is hypothesised that explicit hate speech leads to a more negative emotional mood, an increased willingness to use counterspeech and a reinforcement of sexist attitudes. It is also assumed that these effects tend to be more pronounced in men than in women. An experimental 2 x 3 between-subject design is used to test these assumptions. The results of the study show no significant differences between the explicit and the subtle, humorous form of hate speech in relation to the variables analysed. This could indicate that humorous hate speech is also perceived as a violation of discourse norms and does not differ from explicit forms. Overall, this study provides insights into the dynamics of hate speech, especially with regard to implicit, humorous forms, and contributes to the further development of strategies to combat discrimination in the digital space.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hatespeech Social Media Misogyne Diskriminierung Humorvolle Hatespeech Online-Experiment
Autor*innen
Pauline Pondorf
Haupttitel (Deutsch)
Humor als Schutzschild
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine quantitative Studie zur Rezeption misogyner Hatespeech mit humoristischen Elementen
Paralleltitel (Englisch)
Humor as a defense mechanism
Paralleluntertitel ()
a quantitative study on the reception of misogynistic hate speech with humorous elements
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
IV, 121 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC17418127
Utheses ID
73932
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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