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Garum in Pompeji
Untersuchungen zu Produktion und Handel mit Hilfe archäologischer und schriftlicher Quellen
Claudia Christine Kraus-Rebernig
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Klassische Archäologie
Betreuer*in
Günther Schörner
DOI
10.25365/thesis.77722
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26650.90442.655897-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Garum-Erzeugung in Pompeji. Ziel war es herauszuarbeiten, ob eine Produktion von Fischsaucen im Stadtgebiet von Pompeji möglich war. In den antiken Quellen wurde die Erzeugung von garum in Pompeji nur einmal erwähnt. Dabei nennt Plinius der Ältere Pompeji gleichzeitig mit anderen Produktionsstätten im Imperium Romanum, was vermuten lässt, dass die Präsenz Pompejis in diesem Wirtschaftszweig doch gegeben war. Bisherige Forschungen beschränkten sich hauptsächlich auf den bekannten Fischsaucenproduzenten Aulus Umbricius Scaurus, der zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs noch aktiv war. Ob das 79 n. Chr. noch im Betrieb stehende Garum-Geschäft im Gebäude I.12.8 mit ihm in Verbindung gebracht werden kann, ist fraglich. Es ist jedoch anzunehmen, dass er nicht der einzige Produzent für Fischsaucen in Pompeji war. Auch könnten aktuellere Forschungen, die in zwei Regionen von Pompeji durchgeführt wurden und die bisher nicht mit der Fischindustrie in Verbindung gebracht wurden, aufzeigen, dass eine Garum-Produktion ähnlich der in den großen Produktionsstätten im westlichen Mittelmeergebiet bis in die augusteische Zeit bestanden haben könnte. Einführend soll ein Überblick über die Herstellung und Nutzung der Fischsaucen dessen Stellenwert in der Antike beschreiben. Anschließend wird darauf eingegangen, was für eine Produktion in Pompeji sprechen könnte, gefolgt von der Beschreibung der möglichen Strukturen, die auf diesen Industriezweig hinweisen. Vergleiche aus dem Imperium Romanum sollen darlegen, inwiefern diese mit denen aus Pompeji übereinstimmen. Im Zuge einer kurzen Beschäftigung mit dem Handel von Fischsaucen werden auch einige Behältnisse, die für den Transport und die Aufbewahrung von Fischprodukten dienten, vorgestellt. Dabei spielen auch die tituli picti eine wichtige Rolle, wobei auch deren mögliche Werbefunktion näher betrachtet wird.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Pompeji garum liquamen allec salsamentum Fischsaucen Aulus Umbricius Scaurus Handel tituli picti cetariae urcei Schoene-Mau VI
Autor*innen
Claudia Christine Kraus-Rebernig
Haupttitel (Deutsch)
Garum in Pompeji
Hauptuntertitel (Deutsch)
Untersuchungen zu Produktion und Handel mit Hilfe archäologischer und schriftlicher Quellen
Paralleltitel (Englisch)
Garum in Pompeii
Paralleluntertitel (Englisch)
studies on production and trade with the help of archaeological and written sources
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
213 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Günther Schörner
Klassifikation
15 Geschichte > 15.17 Klassische Archäologie
AC Nummer
AC17443663
Utheses ID
73933
Studienkennzahl
UA | 066 | 885 | |
