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Die Bedeutung artifizieller Reproduktionstechnologien (ART) für den fötalen Wachstumsprozess
Julia Peschak
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Evolutionäre Anthropologie
Betreuer*in
Sylvia Kirchengast
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77434
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29270.12048.674949-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Zahl der unfruchtbaren Menschen weltweit wird auf circa 50 bis 80 Millionen geschätzt – Tendenz steigend. Diese alarmierenden Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung artifizieller Reproduktionstechnologien wie der In-vitro-Fertilisation (IVF) und der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft. Dennoch gibt es in der Literatur Bedenken bezüglich nachteiliger Effekte auf perinatale Ergebnisse bei künstlichen Befruchtungen. Um mögliche Unterschiede im fötalen Wachstum zwischen spontan und künstlich gezeugten Kindern zu untersuchen, vergleicht diese Arbeit fötale Wachstumsparameter sowie Geburtsergebnisse (Gewicht, Länge, Kopfumfang) nach jeweiligem Konzeptionsmodus (IVF, ICSI oder spontane Konzeption) und analysiert mittels Regressionsanalysen den Einfluss verschiedener Faktoren auf diese Parameter. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich einzig die fötalen Wachstumswerte der ICSI-Föten im Vergleich zu den IVF- und spontan gezeugten Föten signifikant unterscheiden. Dies betraf die Scheitelsteißlänge im ersten und den Kopfumfang im zweiten Trimester. Zudem waren die abdominalen Werte (Abdomen-Sagittal-Durchmesser und Abdomen-Umfang) der ICSI-Föten im zweiten Trimester signifikant größer, während sie im dritten Trimester wieder kleiner als die der Vergleichsgruppen waren. Mögliche Ursachen für diese Unterschiede könnten die höhere Rate an Erstgeborenen in der ICSI-Gruppe sowie der signifikant höhere BMI der Erstgebärenden und das ICSI-Verfahren selbst sein. Nichtsdestotrotz bieten assistierte Reproduktionstechnologien eine bedeutende Möglichkeit für Paare, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen und die potenziellen Nachteile lassen sich nicht ausschließlich auf den Konzeptionsmodus zurückführen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
künstliche Befruchtung IVF ICSI artifizielle Reproduktionstechnologien ART fötales Wachstum
Autor*innen
Julia Peschak
Haupttitel (Deutsch)
Die Bedeutung artifizieller Reproduktionstechnologien (ART) für den fötalen Wachstumsprozess
Paralleltitel (Englisch)
The importance of artificial reproductive technologies (ART) for the fetal growth process
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
63 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sylvia Kirchengast
Klassifikationen
42 Biologie > 42.42 Fortpflanzung. Entwicklung ,
44 Medizin > 44.36 Embryologie
AC Nummer
AC17398124
Utheses ID
73986
Studienkennzahl
UA | 066 | 827 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1