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European legislation on cross-border mergers, conversions, and divisions (directive EU 2019/2121) and its implementation in Austrian law
Napoleon Evangelos Begkas
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (LL.M.) [Berufsbegleitend]
Betreuer*in
Peter Fischer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77427
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12214.21303.799991-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Papier analysiert die Entwicklung der Regelungen zu grenzüberschreitenden Fusionen, Umwandlungen und Spaltungen auf nationaler und europäischer Ebene. Die Erleichterung grenzüberschreitender Unternehmenszusammenschlüsse ermöglicht es Firmen, durch externes Wachstum Größenvorteile und Synergieeffekte besser auszuschöpfen, da ein größerer Markt mehr potenzielle Kombinationen bietet. Grenzüberschreitende Fusionen, Umwandlungen und Spaltungen können europäische Konzerne schaffen, die in ihrer Größe mit globalen Wettbewerbern vergleichbar sind, was sie für die Schaffung eines Binnenmarktes unerlässlich macht. In Anerkennung dessen haben die Europäischen Verträge grenzüberschreitende Reorganisationen seit den frühen Phasen der europäischen Integration als entscheidendes Element aufgenommen, wobei Fusionen, Umwandlungen und Spaltungen typische Formen der Reorganisation darstellen. Die europäischen Institutionen und Gesetzgeber haben einen harmonisierten Rechtsrahmen für Unternehmensrestrukturierungen und -mobilität innerhalb der EU geschaffen. Diese Initiative wurde durch den Vertrag unterstützt, der die europäischen Gesetzgeber befähigt, Richtlinien zur Verwirklichung der Niederlassungsfreiheit zu erlassen. Diese Rechtsgrundlage führte zur Einführung der Richtlinie 2005/56/EG über grenzüberschreitende Verschmelzungen von Kapitalgesellschaften und deren nachfolgenden Änderungen in der Richtlinie (EU) 2017/1132 und der Richtlinie (EU) 2019/2121. Österreich setzte diesen Rechtsrahmen für grenzüberschreitende Reorganisationen durch mehrere verschiedene Rechtsakte um. Infolgedessen werden grenzüberschreitende Fusionen durch das EU-VerschG und spezifische Bestimmungen des ArbVG zur Arbeitnehmerbeteiligung geregelt. Im Kontext der verpflichtenden Änderungen, die durch die Richtlinie 2019/2121/EU verursacht wurden, nutzte Österreich diese Gelegenheit, um eine ehrgeizigere Lösung zu schaffen, indem es ein einheitliches Gesetz für alle Restrukturierungsmaßnahmen auf Basis des sekundären europäischen Rechts erstellte. Dieses Papier zielt darauf ab, die neue Richtlinie (EU) 2019/2121 und die Bemühungen zu ihrer Umsetzung im österreichischen Recht im Detail zu untersuchen.
Abstract
(Englisch)
The paper analyses the development of rules on cross-border mergers, conversions, and divisions on the national and European levels. Facilitating cross-border enterprise aggregations allows firms to exploit economies of scope and scale through external growth, as a larger market provides more potential combinations. Cross-border mergers, conversions, and divisions can create European groups comparable in size to global competitors, making them essential for establishing an internal market. Recognizing this, the European Treaties have included cross-border reorganizations as a critical element since the early stages of European integration, with mergers, conversions, and divisions being typical forms of reorganization. The European institutions and legislators created a harmonised legal framework for corporate restructure and mobility within the EU. This initiative was supported by the Treaty, which empowers European lawmakers to adopt directives to achieve freedom of establishment. This legal basis led to establishing Directive 2005/56/EC on cross-border mergers of limited liability companies and its following amendments in Directive (EU) 2017/1132 and Directive (EU) 2019/2121. Austria implemented this legal framework for cross-border reorganisation through several different legal acts. As a result, cross-border mergers are governed by the EU-VerschG and specific provisions of the ArbVG concerning employee participation. In the context of the mandatory amendments caused by Directive 2019/2121/EU, Austria used this opportunity to create a more ambitious solution by creating a unified law on all restructuring operations based on secondary European Law. This paper aims to examine in detail the new Directive (EU) 2019/2121 and the effort to implement it under Austrian Law.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
EU-UmgrG Grenzüberschreitende Umwandlungen
Autor*innen
Napoleon Evangelos Begkas
Haupttitel (Englisch)
European legislation on cross-border mergers, conversions, and divisions (directive EU 2019/2121) and its implementation in Austrian law
Paralleltitel (Deutsch)
Europäische Gesetzgebung zu grenzüberschreitenden Verschmelzungen, Umwandlungen und Spaltungen (Richtlinie EU 2019/2121) und deren Umsetzung im österreichischen Recht
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
IV, 69 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Peter Fischer
Klassifikation
86 Recht > 86.27 Gesellschaftsrecht
AC Nummer
AC17398088
Utheses ID
74043
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1