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Menstruation im Wandel der Zeit
die Rolle der Medien bei der (Ent)tabuisierung der Menstruation
Magdalena Leitner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Florian Arendt
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77721
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14734.08342.808972-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Studie untersucht die gesellschaftliche Wahrnehmung der Menstruation als Tabu, wobei der Fokus darauf liegt, wer dieses Tabu als solches betrachtet und welche möglichen Gründe dafür existieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und inwieweit sich die Wahrnehmung der Tabuisierung der Menstruation zwischen verschiedenen Altersgruppen unterscheidet und ob diese Unterschiede durch die Nutzung sozialer Medien erklärt werden könnten. Innerhalb des Erkenntnisinteresses wurden drei Expertinnen zum Thema befragt, um ein Stimmungsbild zum Thema Menstruation zu bekommen. Für die Beantwortungen der grundlegenden Fragen wurde ein Online-Fragebogen erstellt, der von 461 Personen ausgefüllt wurde. Mit Hilfe von SPSS und der Anwendung des Mediationsmodells von Hayes & Rockwood (2020) wurden die Daten zur Beantwortung der Forschungsfragen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass entgegen der ursprünglichen Annahme, ältere Menschen die Menstruation weniger stark als Tabu wahrnehmen als jüngere. Zudem konnte kein Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und der Wahrnehmung der Menstruation festgestellt werden, was ebenfalls der Hypothese widerspricht. Diese Befunde legen nahe, dass eine isolierte Betrachtung der Tabuisierung von Menstruation nicht ausreicht. Vielmehr bedarf es eines umfassenderen Ansatzes, um die Dynamik des Tabus zu verstehen und wirksame Maßnahmen für eine Normalisierung des Themas zu entwickeln. Eine Normalisierung der Menstruation könnte Frauen stärken und einen Beitrag zur Förderung der Geschlechtergleichstellung leisten.
Abstract
(Englisch)
This study examines the societal perception of menstruation as a taboo, focusing on who considers it a taboo and the possible reasons for this perception. The central question is whether, and to what extent, the perception of menstruation as a taboo differs across age groups and whether these differences can be explained by the use of social media. To explore these questions, three experts were interviewed to gain an overview of opinions on menstruation. Additionally, an online questionnaire was developed, which was completed by 461 participants. The collected data were analyzed using SPSS and the mediation model proposed by Hayes & Rockwood (2020). The results reveal that, contrary to the initial hypothesis, older individuals perceive menstruation as less of a taboo compared to younger individuals. Furthermore, no relationship was found between social media usage and the perception of menstruation, which also contradicts the original hypothesis. These findings suggest that an isolated examination of menstruation as a taboo is insufficient. Instead, a more comprehensive approach is needed to understand the dynamics of this taboo and to develop effective measures for normalizing the topic. Normalizing menstruation could empower women and contribute to advancing gender equality.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Menstruation Tabu Soziale Medien Enttabuisierung Feminismus Gesundheitskommunikation Periode Mediennutzung
Autor*innen
Magdalena Leitner
Haupttitel (Deutsch)
Menstruation im Wandel der Zeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Rolle der Medien bei der (Ent)tabuisierung der Menstruation
Paralleltitel (Englisch)
Menstruation through the ages
Paralleluntertitel (Englisch)
the role of media in the (de)tabooing of menstruation
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
2, 135 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Florian Arendt
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC17443662
Utheses ID
74080
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1