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Psychische Vulnerabilitäten und ihr Verhältnis zu Anderen in der COVID-19-Pandemie
ein Einblick in die Lebenswelt von Patient*innen einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aus der Perspektive von Klinischen Heilpädagog*innen
Magdalena Landerl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Michelle Proyer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77462
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17443.13679.387661-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit nimmt ihren Ausgang in der Zeit des Pandemiegeschehens von Covid-19. Obwohl in der Semantik des Wortes „Pandemie“ (pãn griech[πᾶν] - ‘jeder, ganz, all’) bereits die allumfassenden Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung innewohnt, gab es doch einige Menschen, die in dieser Zeit mehr als Andere von der Pandemie betroffen waren. In der Masterarbeit wird auf ein vulnerables Feld geblickt, worin eine Einrichtung, ihr Personal und ihr Klientel im Besonderen vor den Herausforderungen der Covid-19-Pandemie standen. Eine qualitative Erhebung fand in einer Klinik mit psychiatrischer Abteilung statt, in der psychisch vulnerable Kinder und Jugendliche u.a. von klinischen Heilpädagog*innen betreut wurden. Über Interviews mit dieser Berufsgruppe konnte ein Einblick in das klinische Setting und die darin Partizipierenden gegeben werden. Die bildungswissenschaftliche Relevanz ergibt sich zum einen aus dem gewählten Zugang zum Feld, der aus der Sicht von Heilpädagog*innen erhoben wurde und zum anderen über den Fokus auf die Lebenswelt vulnerabler Kinder und Jugendliche. Klinische Heilpädagog*innen sind durch ihre heilpädagogischen Therapien nah an der Lebenswelt von psychisch vulnerablen Kindern und Jugendlichen situiert und konnten deshalb einen Blick in diese, durch die Pandemie besonders gefährdete, Altersgruppe geben. Schulschließungen, Kontaktverbote und der Entzug von wichtigen Lebensräumen zur persönlichen Entwicklung, die dem Zwecke der Beschränkung der Virusverbreitung dienen sollten, machten Kinder und Jugendliche zu einer gefährdeten Altersgruppe in der Pandemie und deswegen relevant für die Bildungswissenschaft und für meine Masterarbeit interessant.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis takes its starting point in the time of the Covid-19 pandemic. Although the semantics of the word “pandemic” (pãn Greek [πᾶν] - ‘everyone, all, all’) already emphasizes the all-encompassing effects on the entire population, there were some people who were affected by the pandemic more than others during this time. The master's thesis looks at a vulnerable field in which an institution, its staff and its clientele in particular faced the challenges of the Covid-19-pandemic. Qualitative research was conducted in a clinic with a psychiatric ward where mentally vulnerable children and adolescents were cared for by clinical therapeutic educators, among others. Interviews with this professional group provided an insight into the clinical setting and the people participating in it. The relevance to educational science results on the one hand from the chosen approach to the field, which was surveyed from the perspective of therapeutic educators, and on the other hand from the focus on the living environment of vulnerable children and adolescents. Through their therapies, clinical therapeutic educators are close to the living environment of mentally vulnerable children and adolescents and were therefore able to provide an insight into this age group, which is particularly at risk due to the pandemic. School closures, contact bans and the deprivation of important living spaces for personal development, which were intended to limit the spread of the virus, made children and young people a vulnerable age group in the pandemic and therefore relevant for educational science and interesting for my master's thesis.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Covid-19 Vulnerabilität Psychiatrie Kinder und Jugendliche Heilpädagogik Klinische Heilpädagogik Kinder- und Jugendpsychiatrie
Autor*innen
Magdalena Landerl
Haupttitel (Deutsch)
Psychische Vulnerabilitäten und ihr Verhältnis zu Anderen in der COVID-19-Pandemie
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Einblick in die Lebenswelt von Patient*innen einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aus der Perspektive von Klinischen Heilpädagog*innen
Paralleltitel (Englisch)
Psychological vulnerabilities and their relationship to others during the COVID-19-pandemic
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
IX, 139 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michelle Proyer
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.34 Sonderpädagogik. Sonstiges
AC Nummer
AC17401018
Utheses ID
74097
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1