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Medialer Einfluss auf die Aufklärung über Safer Sex bei lesbischen und bisexuellen Frauen am Beispiel von Safer Sex Kampagnen
Celina Dinhopl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Florian Arendt
DOI
10.25365/thesis.77754
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19107.99514.835685-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Lesbische und bisexuelle Frauen* haben Sex mit Frauen*, verhüten dabei jedoch häufig nicht (Richters, et al., 2010). Aufgrund von mangelnder Information wurde fälschlicherweise angenommen, dass bei weiblichem gleichgeschlechtlichem Sex kein Risiko bestünde, sich mit Geschlechtskrankheiten anzustecken (Diamant et al., 2000). Heute ist einerseits bekannt, dass queere Frauen* sowohl Geschlechtskrankheiten erhalten als auch übertragen können (Skinner et al., 1996), während andererseits mangelndes Wissen weiterhin dazu führt, dass Verhütungsmethoden selten angewandt werden (Doull et al., 2018). Wissen kann durch Informationskampagnen vermittelt werden (Röttger, 2009). Effektive Kampagnen teilen oftmals bestimmte Eigenschaften (z.B. Scott-Sheldon et al., 2006; Philpott et al., 2006), diese können in sechs Merkmale zusammengefasst werden. Diese Masterarbeit untersucht, inwiefern das Wissen über Safer Sex bei queeren Frauen* gestärkt werden kann. Dafür fanden in einem Methodenmix eine qualitative Inhaltsanalyse und ein quantitatives Experiment in Form einer Online-Umfrage statt. Für die Inhaltsanalyse wurden 15 Safer Sex Kampagnen analysiert. Drei der sechs Merkmale wurden dabei als selten vorkommend identifiziert. Diese wurden in eine Safer Sex Kampagne integriert, die in zwei Versionen (Originalversion und verändert) sowie einer Kontrollkampagne als Stimulus für das Experiment diente. Es wurden 200 Teilnehmerinnen* im Juni 2024 rekrutiert. Die Teilnehmerinnen* erhielten randomisiert eine der drei Kampagnen und beantworteten anschließend Post-Only 30 Wissensfragen (15 x 15 objektives und subjektives Wissen). Es zeigte sich, dass es keinen signifikanten Unterschied im objektiven oder subjektiven Wissen zwischen den Gruppen gibt. Zwischen der Kontrollgruppe und Gruppe B zeigte sich, dass zweitere signifikant stärkeres subjektives Wissen aufwies als die Kontrollgruppe. Diese Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse über queere Sexualgesundheit.
Abstract
(Englisch)
Lesbian and bisexual women* are having sex with women*, often without using protection (Richters et al., 2010). Due to a lack of information, it was erroneously assumed that female same-sex sexual activity carried no risk of contracting STIs (Diamant et al., 2000). On one hand, it is now recognized that queer women* can both contract and transmit STIs (Skinner et al., 1996), on the other hand, inadequate knowledge remains a reason why protection is rarely used (Doull et al., 2018). Knowledge can be disseminated through informative campaigns (Röttger, 2009). Effective campaigns often share specific characteristics (e.g., Scott-Sheldon et al., 2006; Philpott et al., 2006) which can be summarized into six features. This master’s thesis examines how knowledge about safer sex can be strengthened among queer women*. A mixed-methods approach was used, consisting of a qualitative content analysis and a quantitative experiment via an online survey. For the content analysis, 15 safer sex campaigns were analyzed. Three of the six features were identified as being rarely present. These features were integrated into a safer sex campaign presented in two versions (original and modified) alongside a control campaign which served as stimuli for the experiment. In June 2024, 200 participants were recruited. The participants were randomly assigned one of the three campaigns and subsequently answered a post-only survey consisting of 30 knowledge questions (15 x 15 objective and subjective knowledge). The results showed no significant differences in objective or subjective knowledge between the groups. Group B exhibited significantly higher subjective knowledge compared to the control group. These findings provide new insights into queer sexual health.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Safer Sex queere Gesundheit Gesundheitsforschung Verhütungskampagnen
Schlagwörter
(Englisch)
Safer Sex queer health health research contraception campaigns
Autor*innen
Celina Dinhopl
Haupttitel (Deutsch)
Medialer Einfluss auf die Aufklärung über Safer Sex bei lesbischen und bisexuellen Frauen am Beispiel von Safer Sex Kampagnen
Paralleltitel (Englisch)
Media influence on safer sex education among lesbian and bisexual women through the example of safer sex campaigns
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
88, LV Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Florian Arendt
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft. Sonstiges
AC Nummer
AC17444456
Utheses ID
74128
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
