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Einstellungen deutschsprachiger Studierender zur Verwendung von Triggerwarnungen
eine Analyse im Hochschul- und Privatkontext sowie des Einflusses der Empathiefähigkeit
Jacqueline Thurnher
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Brigitte Lueger-Schuster
DOI
10.25365/thesis.77511
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19918.00243.511238-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Die Verwendung von Triggerwarnungen, insbesondere im universitären Kontext, ist seit mehreren Jahren umstritten. Bislang lagen keine Daten zu den Einstellungen deutschsprachiger Medizin- und Psychologiestudierender sowie zu potenziellen Einflussfaktoren wie Empathie vor. Ziel: Die vorliegende Studie hatte zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Empathie und Einstellungen gegenüber Triggerwarnungen in privaten und akademischen Kontexten zu untersuchen. Zudem erfolgte eine Analyse der moderierenden Wirkung des Kontextes sowie kontextueller Einstellungsunterschiede. Methodik & Stichprobe: Die Online-Befragung inkludierte 307 Studierende aus den Fächern Medizin und Psychologie an deutschsprachigen Universitäten, die Angaben zu soziodemografischen Merkmalen, ihrer Empathiefähigkeit und ihren Einstellungen zur Verwendung von Triggerwarnungen machten. Ergebnisse & Fazit: Die Ergebnisse zeigten signifikante Zusammenhänge zwischen Empathiefähigkeit und der Bewertung von Triggerwarnungen im privaten Kontext. Im Hochschulkontext konnte kein direkter Einfluss von Empathie festgestellt werden, jedoch erwiesen sich Geschlecht und Fachrichtung als relevante Einflussfaktoren. Es besteht die Möglichkeit eines indirekten Effekts der Empathie, da Gruppen mit höheren Empathiewerten positivere Einstellungen zu Triggerwarnungen im Hochschulkontext aufwiesen. Der Kontext moderierte den Zusammenhang zwischen Empathie und Einstellung, wobei die Haltung zu Triggerwarnungen im Privatkontext signifikant positiver war als im Hochschulkontext. Insgesamt zeigten die Studierenden im Hochschulkontext eine neutrale Haltung gegenüber Triggerwarnungen. Die Ergebnisse bieten erste Anhaltspunkte für die Integration von Triggerwarnungen an deutschsprachigen Universitäten und verdeutlichen die Notwendigkeit weiterführender Untersuchungen zur Erarbeitung differenzierterer Aussagen. Zukünftige Forschung sollte die qualitative Erfassung der Studierendenperspektive sowie differenzierte Einstellungserhebungen zu relevanten Themen einbeziehen.
Abstract
(Englisch)
Background: The use of trigger warnings, particularly in a university context, has been controversial for several years. Until now, no data was available on the attitudes of German-speaking medical and psychology students or on potential influencing factors such as empathy. Aim: The aim of this study was to investigate the relationship between empathy and attitudes towards trigger warnings in private and academic contexts. Furthermore, an analysis of the moderating effect of context and contextual differences in attitudes was conducted. Methodology & sample: The online survey involved 307 medicine and psychology students at German-speaking universities, who provided information on socio-demographic characteristics, their empathy skills and their attitudes towards the use of trigger warnings. Results & conclusion: The results show significant correlations between empathy and the evaluation of trigger warnings in a private context. In the university context, no direct influence of empathy was found, but gender and field of study proved to be relevant influencing factors. There is the possibility of an indirect effect of empathy, as groups with higher empathy scores showed more positive attitudes towards trigger warnings in the university context. The context moderated the relationship between empathy and attitude, whereby the attitude towards trigger warnings was significantly more positive in the private context than in the university context. Overall, students in the university context showed a neutral attitude towards trigger warnings. The results provide initial indications for the integration of trigger warnings at German-speaking universities and highlight the need for further research to develop more differentiated statements. Future research should include the qualitative recording of the student perspective as well as differentiated attitude surveys on relevant topics.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Triggerwarnungen Empathiefähigkeit Hochschulkontext Privatkontext Einstellungen Psychologie Studierende Medizin Studierende Deutschsprachige Universitäten
Schlagwörter
(Englisch)
Trigger warnings Empathy skills University context Private context Attitudes Psychology students Medicine students German speaking universities
Autor*innen
Jacqueline Thurnher
Haupttitel (Deutsch)
Einstellungen deutschsprachiger Studierender zur Verwendung von Triggerwarnungen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse im Hochschul- und Privatkontext sowie des Einflusses der Empathiefähigkeit
Paralleltitel (Englisch)
Attitudes of German-speaking students towards the use of trigger warnings
Paralleluntertitel (Englisch)
an analysis in university and private contexts and the influence of empathy ability
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
69 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Lueger-Schuster
Klassifikation
77 Psychologie > 77.00 Psychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17408106
Utheses ID
74135
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
