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Love beyond borders
exploring multisensory and technological practices in long-distance relationships among adults over 30
Eliška Pohlová
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Science-Technology-Society
Betreuer*in
Sarah Davies
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77536
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20719.02886.546611-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zusammenfassung: Diese Forschung untersucht, wie Personen über 30 Jahre Fernbeziehungen (LDRs) gestalten, indem sie die Rolle von Technologie und multisensorischen Praktiken bei der Aufrechterhaltung von Verbindung und Intimität analysiert. Fernbeziehungen haben sich mit den Fortschritten in Kommunikationstechnologien erheblich verändert und sind von traditionellen Methoden wie Briefen zu digitalen Plattformen wie Videoanrufen, Messaging-Apps und sozialen Medien übergegangen. Obwohl diese Technologien Verbindungen erleichtern, stellen sie auch Herausforderungen dar, insbesondere bei der Nachbildung physischer Präsenz und sensorischer Interaktion. Mithilfe qualitativer Methoden, einschließlich Interviews und multisensorischer Ansätze, untersucht diese Studie, wie Paare digitale Werkzeuge kreativ anpassen und sensorische Elemente – Berührung, Klang, Sicht und Geruch – integrieren, um Verbindung und Intimität zu fördern. Die Forschung basiert auf feministischen Theorien und der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT), die kritische Einblicke in Geschlechterdynamiken, Machtstrukturen und das Zusammenspiel zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren bei der Gestaltung relationaler Praktiken bieten. Feministische Perspektiven beleuchten gesellschaftliche Normen, die emotionale Arbeit und Kommunikationsstile beeinflussen, während ANT untersucht, wie Technologien Interaktionen vermitteln. Ein zentraler Fokus liegt auf älteren Erwachsenen, die als „digitale Immigranten“ oft erst später im Leben neue Technologien adaptieren. Diese Bevölkerungsgruppe ist in der Forschung zu Fernbeziehungen unterrepräsentiert, die sich überwiegend auf jüngere Generationen konzentriert. Durch die Schließung dieser Lücke bietet die Studie ein differenziertes Verständnis dafür, wie ältere Menschen emotionale Verbindungen über Entfernungen hinweg aufrechterhalten. Die Ergebnisse zielen darauf ab, theoretische Rahmenwerke zur multisensorischen Interaktion zu erweitern und praktische Anwendungen für die Entwicklung inklusiver Technologien zu liefern, die Intimität in Fernbeziehungen verbessern. Durch die Verknüpfung technologischer und sensorischer Dimensionen liefert diese Forschung Einblicke in die Komplexität moderner Beziehungsdynamiken und trägt zur Gestaltung von Werkzeugen bei, die emotionale Verbindungen über physische Distanzen besser unterstützen.
Abstract
(Englisch)
Abstract: This research explores how individuals over 30 navigate long-distance relationships (LDRs) by examining the role of technology and multisensory practices in maintaining connection and intimacy. LDRs have evolved significantly with advancements in communication tools, transitioning from traditional methods like letters to digital platforms such as video calls, messaging apps, and social media. While these technologies facilitate connection, they also pose challenges in replicating physical presence and sensory engagement. Using qualitative methods, including interviews and multisensory approaches, this study investigates how couples creatively adapt to digital tools and integrate sensory elements—touch, sound, sight, and smell—to foster connection and intimacy. The research is grounded in feminist theories and Actor-Network Theory (ANT), which provide critical insights into gender dynamics, power structures, and the interplay between human and non-human actors in shaping relational practices. Feminist perspectives highlight societal norms influencing emotional labour and communication styles, while ANT examines how technologies mediate interactions. A key focus is on older adults who are "digital immigrants," often adapting to new technologies later in life. This demographic has been underrepresented in LDRs research, which predominantly centres on younger populations. By addressing this gap, the study provides a nuanced understanding of how older individuals maintain emotional connections across distances. The findings aim to inform theoretical frameworks on multisensory interaction and practical applications for developing inclusive technologies that enhance intimacy in LDRs. By bridging technological and sensory dimensions, this research offers insights into the complexities of modern relationship dynamics and contributes to designing tools that better support emotional connections across physical distances.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Fernbeziehungen Multisensorialität Verbindung Kommunikationstechnologien Digitale Einwanderer
Schlagwörter
(Englisch)
Long-distance relationships Multisensoriality Connection Communication technologies Digital immigrants
Autor*innen
Eliška Pohlová
Haupttitel (Englisch)
Love beyond borders
Hauptuntertitel (Englisch)
exploring multisensory and technological practices in long-distance relationships among adults over 30
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
100 Seiten : Illustration
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sarah Davies
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein. Sonstiges
AC Nummer
AC17411848
Utheses ID
74148
Studienkennzahl
UA | 066 | 906 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1