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AI tools for mental healthcare
perspectives of (potential) users and developers
Philipp Christian Lutsch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Christoph Fuchs
Mitbetreuer*in
Cátia Alves
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78003
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16623.21939.399367-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In den letzten Jahren ist künstliche Intelligenz (KI) in mobilen Anwendungen allgegenwärtig geworden. Dieser Trend hat auch Auswirkungen auf die psychische Gesundheitsversorgung: Da Therapien mit Fachleuten kostenträchtig sind und die hohe Nachfrage nach Behandlung weltweit nicht decken können, bieten KI-Anwendungen die Möglichkeit, eine größere Anzahl betroffener Personen zu geringeren Kosten zu erreichen. Die Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf die medizinische Wirksamkeit dieser Produkte. Aus Marketing-Sicht erfordert die Gestaltung effektiver Apps jedoch die Berücksichtigung der Einstellungen und Ansichten (potenzieller) User*innen zur KI im Bereich der psychischen Gesundheitsversorgung. Die häufigen App-Änderungen in diesem Sektor bedingen eine kontinuierliche Bewertung dieser Wahrnehmungen. Ich verwendete Kozinets’ Netnographie als qualitative Methode, um die User Experience (UX) von sechs populären Chatbot-Apps zu untersuchen und mit den Ansichten von zwei anderen Interessengruppen zu vergleichen: Meine Analyse umfasst mehr als 1.900 User*innen-Bewertungen aus dem Google Play Store und dem Apple App Store, Beiträge aus der Öffentlichkeit (hauptsächlich von Nicht-User*innen) auf Reddit und X sowie Interviews mit relevanten App-Anbieter*innen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der menschliche Kontakt der entscheidende Aspekt bei den unterschiedlichen Perspektiven zwischen User*innen und Nicht-User*innen von KI-Apps für psychische Gesundheit ist. Während Kritiker*innen bemängeln, dass relevanten Apps Empathie und menschliche Emotionen fehlen, betrachten User*innen dieses Fehlen häufig als den Hauptgrund für die Nutzung solcher Produkte, da sie sich offenbaren möchten, ohne beurteilt zu werden. Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung online sehen User*innen Chatbots für die psychische Gesundheit als Ergänzung und nicht als Ersatz für persönliche Behandlung. Meine Beobachtungen zeigen auch, dass User*innen im Vergleich zu den Vorjahren sensibler auf die Preisstrategien der Anbieter*innen reagieren und dass generative KI, insbesondere ChatGPT, einen zunehmenden Einfluss auf Apps für die psychische Gesundheit hat.
Abstract
(Englisch)
In recent years, artificial intelligence (AI) has become ubiquitous in mobile applications. This trend has also impacted mental healthcare: As therapies with human professionals are costly and cannot match the high demand for treatment worldwide, AI applications provide the ability to reach a larger number of affected people at a lower cost. Research mostly focuses on the medical effectiveness of these products. From a marketing standpoint, however, creating effective apps requires considering the attitudes and views of (potential) users about AI in mental healthcare. The frequent app modifications in this sector need a continuous evaluation of these perceptions. I used Kozinets’ Netnography as a qualitative method to examine and contrast user experience (UX) of six popular chatbot apps with viewpoints from two other stakeholder groups: My analysis encompasses more than 1,900 user reviews from Google Play and the Apple App Store, inputs from the public (mainly from non-users) on Reddit and X, in addition to interviews with relevant app providers. The findings suggest that the human touch is the most crucial aspect in varying perspectives between users and non-users of AI apps for mental health. While critics complain that relevant apps lack empathy and human emotions, users frequently regard this absence as the primary reason for using such products, as they desire disclosures without being judged. Unlike common opinion on the web, users see chatbots for mental health as a complement rather than a replacement for in-person treatment. My observations also indicate that users are more sensitive to pricing strategies of providers compared to previous years and that generative AI, particularly ChatGPT, is having an increasing impact on mental health apps.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Chatbot KI Netnographie Kozinets künstliche Intelligenz Digitalisierung Gesundheitswesen mobile Apps
Schlagwörter
(Englisch)
chatbot AI eHealth mHealth Netnography artificial intelligence mental health digitalization healthcare UX user experience Google Play Store Apple App Store mobile apps NLP generative AI ChatGPT ML CBT ACT GPT-4
Autor*innen
Philipp Christian Lutsch
Haupttitel (Englisch)
AI tools for mental healthcare
Hauptuntertitel (Englisch)
perspectives of (potential) users and developers
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
78 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christoph Fuchs
Klassifikationen
54 Informatik > 54.52 Software engineering ,
77 Psychologie > 77.72 Psychotherapie. Allgemeines ,
85 Betriebswirtschaft > 85.40 Marketing
AC Nummer
AC17471861
Utheses ID
74313
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1