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Chancen auf den Einstieg in eine praxisorientierte Berufslaufbahn basierend auf den Leistungsniveaus im Fach Mathematik in der Mittelschule
Christoph Haiden
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Mathematik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung Unterrichtsfach Mathematik
Betreuer*in
Andreas Ulovec
DOI
10.25365/thesis.77786
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21807.29101.386459-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit bietet einen Vergleich der zwei unterschiedlichen Leistungsniveaus der Mittelschule „Standard“ und „Standard AHS“ hinsichtlich der Vorbereitung auf eine praxis-orientierte Berufslaufbahn. Ziel ist es herauszufinden, ob die Chancen eine Lehre in einem technischen Unternehmen zu beginnen, am Ende der Mittelschule für Angehörige beider Niveaus gleich hoch sind. Anders formuliert stellt sich die Frage, ob sich die Zugehörigkeit zu einem besseren bzw. schlechterem Leistungsniveau tatsächlich auf die spätere Berufslaufbahn auswirken kann, auch wenn keine höhere Schule, sondern eine Lehre in einem Praxisbetrieb angestrebt wird. Methodisch handelt es sich um eine Studie, durchgeführt an einer Mittelschule im Bezirk Neunkirchen im südlichen Niederösterreich. Den Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen beider Leistungsniveaus wurden drei Lehrlingseignungstests größerer Betriebe mit praktischem Hintergrund vorgelegt und die Ergebnisse ausgewertet. Dazu wurden die einzelnen Aufgaben in das mathematische Kompetenzmodell des Bundesinstituts für Bildungsforschung eingebettet, welches im Vorfeld in der Arbeit ebenfalls thematisiert wird. In der Untersuchung wird deutlich, dass die Lernenden der Gruppe „Standard“ in beinahe allen mathematischen Kernbereichen deutlich schlechter als die Schülerinnen und Schüler der Gruppe „Standard AHS“ abschnitten. Da die Tests lediglich mathematisches Grundwissen und keine komplexen Aufgaben beinhalteten, besteht ein Teil der Arbeit aus der Ursachenfindung. Durch eine Analyse des Unterrichts, den die Testpersonen in den beiden Niveaus beigewohnt haben, werden Rückschlüsse auf das Abschneiden in den einzelnen Inhaltsbereichen gezogen. Des Weiteren wird zu Beginn der Arbeit ein Einblick in die Entwicklung der Pflichtschulen von der Hauptschule über die Neue Mittelschule bis hin zur jetzigen Form der Mittelschule porträtiert. Den Abschluss bilden persönliche Lösungsvorschläge zur Verbesserung der mathematischen Kernkompetenzen, wobei die Meinung des Autors hier in gewisser Weise einfließt.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis offers a comparison of the two different performance levels of secondary school, called “Standard” and “Standard AHS”, with regard to the preparation for practical career. The aim is to find out if the chances of starting an apprenticeship in a technical company at the end of secondary school are equally high for members of both levels. In other words: Has the belonging to a better or worse performance level actually an effect on a later career, even if a practice-oriented company rather than a secondary school is aimed for. Methodologically, the study was conducted at a secondary school in the district of Neunkirchen in southern Lower Austria. Pupils of the fourth grade of both performance levels were given three apprenticeship aptitude tests from larger companies with a practical background and the results were evaluated. Therefore, the individual tasks were embedded in the mathematical competence model of the “Bundesinstitut für Bildungsforschung”, which is also discussed in advance in the paper. The study clearly shows that the students in the “Standard” group performed significantly worse than the students in the “Standard AHS” group in almost all mathematical key areas. As the tests only included basic mathematical knowledge and no complex tasks, part of the work consists of identifying the causes. By analyzing the lessons that the test subjects attended at both performance levels, conclusions are drawn about their achievement in the individual content areas. Furthermore, an insight into the development of compulsory schools from the “Hauptschule” to the “Neue Mittelschule” to the current form of secondary school is portrayed at the beginning of the work. Finally, the Results will be summed up in the conclusion and own subjective findings and possible solutions for the problems are presented.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Leistungsniveaus Mittelschule Standard Standard AHS Kompetenzniveaus Lerhlingseignungstest Kompetenzmodell PISA TIMSS
Autor*innen
Christoph Haiden
Haupttitel (Deutsch)
Chancen auf den Einstieg in eine praxisorientierte Berufslaufbahn basierend auf den Leistungsniveaus im Fach Mathematik in der Mittelschule
Paralleltitel (Englisch)
Chances of entering a practice-oriented career based on the performance levels in mathematics in secondary school
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
67 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Ulovec
Klassifikation
31 Mathematik > 31.99 Mathematik. Sonstiges
AC Nummer
AC17448810
Utheses ID
74366
Studienkennzahl
UA | 199 | 511 | 520 | 02
