Detailansicht

Die Faszination von Monstern, Bösewichten und Geistern am Beispiel des zeitgenössischen Horrorfilms
Fabian Matthias Lentsch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Nicole Kandioler-Biet
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77911
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29439.30818.948332-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mithilfe dieser Arbeit soll herausgefunden werden, warum die AntagonistInnen in Horrorfilmen, meist sind dies Monster oder PsychopathInnen, eine gewisse Faszination auf uns RezipientInnen ausstrahlen. Dabei werden grundlegend Horrorfilme, die der zeitgenössischen Filmindustrie zugeordnet sind, analysiert und anschließend interpretiert. Die Literaturliste ist sehr lange und Monster, deren Wirkweise und Hintergrund sind intensiv im Horrorgenre erforscht, dennoch sind im zeitgenössischen Horrorfilm verschiedene Aspekte noch nicht ausreichend analysiert. Darüber hinaus werden uns RezipientInnen unzählige neue Filme jedes Jahr präsentiert. Dadurch entstehen weitere Ansätze, Möglichkeiten und Perspektiven für Untersuchungen. Meine Frage dabei ist, wie sich Plots des Horrorgenres vor dem Hintergrund der Veränderungen von Monster-Repräsentationen verändert haben. Als Hilfe werden dabei ältere Literatur des Dispositivs Horror sowie neue zeitgenössische Bücher dienen. Im ersten Teil der Arbeit werden zunächst historische Filmbeispiele des Genres vorgestellt und kontextualisiert, um so eine umfangreiche Analyse zu gewährleisten und einen Ausgangspunkt zu setzen. Die Filmgeschichte im Diskurs der Horrorfilme wird dabei als Grundlage dienen. Begriffe wie „Angst“ und „Horror“ gilt es vorab zu benennen und anschließend im rein filmspezifischen Kontext zu Horrorfilmen zu erläutern. Um eine umfangreiche Analyse von Monstern und Bösewichten in Filmen zu gewährleisten, erachte ich es als überaus notwendig, die verschiedensten Erscheinungsbilder von ihnen in alten und zeitgenössischen Horrorfilmen gegenüberzustellen. Der Hauptteil der Arbeit befasst sich mit drei bestimmten Filmbeispielen mit dem Fokus auf die jeweiligen AntagonistInnen der Horrorfilme. Da zeitgenössische Werke bearbeitet werden, werden die Filme „Ring“ (2002), „The Woman in Black“ (2012) und „Terrifier“ (2016) analysiert und schlussendlich gegenübergestellt. Das Fazit befasst sich mit der Faszination von Horrorfilm-Monstern auf uns und mit der Veränderung der Hintergründe. Kernfragen warum wir Menschen uns von Monstern, Geistern oder Serienkillern fürchten, aber diese dennoch auf eine gewisse Art und Weise faszinierend finden, werden im psychologischen, aber allen voran im filmspezifischen Kontext geklärt. Auch wird ein gewisser Spielraum für weitere offene Fragen bleiben, denn auch wenn Filme enden, so enden nie die Fragen rund um die Ambitionen des blanken Horrors.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
zeitgenössischer Horrorfilm Monster Bösewichte Geister The Woman in Black Ring Terrifier
Autor*innen
Fabian Matthias Lentsch
Haupttitel (Deutsch)
Die Faszination von Monstern, Bösewichten und Geistern am Beispiel des zeitgenössischen Horrorfilms
Paralleltitel (Englisch)
The fascination with monsters, villains and ghosts using the example of contemporary horror films
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
89 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Nicole Kandioler-Biet
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17465842
Utheses ID
74469
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1