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Der Einfluss des Erbvermögens auf die Arbeitsorientierungen und das Wohlbefinden der Generation Z
Hannah Krismer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Erico Kirchler
DOI
10.25365/thesis.77635
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11384.35561.781367-5
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende explorative Studie untersucht den Zusammenhang zwischen der Höhe des erwarteten Erbvermögens, Arbeitsorientierungen und dem Wohlbefinden der Generation Z in Österreich. 515 Personen nahmen an der Studie teil. Arbeitsorientierungen wurden anhand einer deutschsprachigen Version des Work Orientation Questionnaires erfasst, welche fünf Arbeitsorientierungen unterscheidet: „Job“, „Karriere“, „Berufung“, „Soziale Einbettung“ und „Beschäftigung“. Wohlbefinden wurde mithilfe des Brief Inventory of Thriving erhoben. Die Höhe des erwarteten Erbvermögens wurde mittels eines selbst entwickelten Messinstruments erhoben, welches durch die Multidimensional Scale of Financial Well-Being (MSFWBS) validiert wurde. Zusätzlich wurden die demographischen Variablen Geschlecht, Erwerbstätigkeit und der höchste Bildungsabschluss erfasst. Der Einfluss der Höhe des erwarteten Erbvermögens auf die Arbeitsorientierungen wurde mittels einer einfaktoriellen MANOVA analysiert. Die Ergebnisse zeigen einen signifikant negativen Zusammenhang zwischen der Höhe des erwarteten Erbvermögens und der Arbeitsorientierung „Job“. Darüber hinaus weist die Höhe des erwarteten Erbvermögens signifikant positive Zusammenhänge mit den Arbeitsorientierungen „Karriere“, „Berufung“ sowie „soziale Einbettung“ auf. Zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Höhe des erwarteten Erbvermögens und Wohlbefinden wurde eine einfaktorielle Welch-ANOVA durchgeführt, die ebenfalls einen signifikant positiven Zusammenhang ergab. Ein höheres erwartetes Erbvermögen scheint mit einem höheren Wohlbefinden assoziiert zu sein. Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen, um den Einfluss von generationalem Vermögen auf Arbeitsorientierungen und Wohlbefinden zu analysieren.
Abstract
(Englisch)
This exploratory study examines the relationship between expected amount of inheritance, work orientation, and the well-being of Generation Z in Austria. A total of 515 participants took part in the study. Work orientations were measured using a German-translated version of the Work Orientation Questionnaire, which distinguishes between five work orientations: “Job,” “Career,” “Calling,” “Social Embeddedness,” and “Busyness.” Well-being was assessed using the Brief Inventory of Thriving. The amount of expected inheritance was measured using a self-developed instrument that was validated against the Multidimensional Scale of Financial Well-Being (MSFWBS). Additionally, demographic variables such as gender, employment, and highest level of education were collected. To analyze the influence of the amount of the expected inheritance on work orientations, a one-factor MANOVA was conducted. The results indicate a significant negative relationship between the amount of expected inheritance and the work orientation “Job.” Additionally, the amount of expected inheritance is significantly positively associated with the work orientations “Career,” “Calling,” and “Social Embeddedness.” A one-factor Welch ANOVA examining the relationship between the amount of expected inheritance and well-being also revealed a significant positive association. Specifically, higher expected inheritance was associated with greater well-being. These findings underscore the importance of further research on the impact of generational wealth on work orientations and well-being.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Erbschaften Arbeitsorientierungen Wohlbefinden
Autor*innen
Hannah Krismer
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss des Erbvermögens auf die Arbeitsorientierungen und das Wohlbefinden der Generation Z
Paralleltitel (Englisch)
The impact of the amount of inheritance on work orientations and well-being of Generation Z
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
78 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Erico Kirchler
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC17422610
Utheses ID
74509
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
