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Meditation induced changes in the human gut microbiota
Jakob Hrubesch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Chemie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Biologische Chemie
Betreuer*in
David Berry
DOI
10.25365/thesis.78460
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17576.36275.920673-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Studie untersucht die Auswirkungen eines sieben-tägigen Meditations-Retreats auf das Mikrobiom des Darms, mit besonderem Fokus auf Personen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). Während es keine signifikanten Veränderungen in der Gesamt-Mikrobiomdiversität, gemessen durch Alpha-Diversitätsindizes, gab, wurden bemerkenswerte Veränderungen in der Beta-Diversität beobachtet. Die PERMANOVA- Analyse ergab einen signifikanten Unterschied in der Mikrobiomzusammensetzung zwischen den vor- und nach-Retreat Proben von PTBS-Teilnehmer:innen mit einem p-Wert kleiner 0,001, sowie von Probanden mit Angststörung (p = 0.043). Dies deutet darauf hin, dass Meditation spezifische Veränderungen im Mikrobiom von PTBS- Patienten hervorrufen kann, auch wenn diese Veränderungen subtil waren. Besonders interessant war die Zunahme von Roseburia, einer Gattung, die mit entzündungshemmenden Effekten und einer verbesserten Darmbarrierefunktion in Verbindung steht. Gleichzeitig wurde eine Abnahme von Bacteroides, das typischerweise mit Entzündungen assoziiert wird, gemessen. Diese Verschiebungen deuten auf einen potenziellen Nutzen für die Darmgesundheit der PTBS-Gruppe hin. Darüber hinaus wurde ein globaler Anstieg des Bacillota:Bacteroidota-Verhältnisses beobachtet, eine Veränderung, die häufig mit einem ‘jugendlicheren’ Mikrobiomprofil verbunden ist. Diese Veränderung könnte einen verjüngenden Effekt der Meditation auf das Mikrobiom des Darms anzeigen. Eine Analyse auf Spezies-Ebene ergab, dass PTBS-Patient:innen Verschiebungen in Richtung einer Mikrobiomzusammensetzung erlebten, die der von gesunden Kontrollpersonen ähnelt. Hierbei haben mehrere Arten, darunter Gemmiger formicilis und Subdoligranulum sp., Veränderungen gezeigt, die mit metabolischer Gesundheit und der Integrität des Darms in Verbindung stehen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Meditation nicht nur die mikrobielle Diversität beeinflussen, sondern auch das Mikrobiom von PTBS-Patienten „normalisieren“ könnte, was sowohl körperliche als auch geistige Gesundheitsverbesserungen zur Folge haben könnte. Zukünftige Studien sollten die langfristigen Auswirkungen und Mechanismen hinter diesen Veränderungen sowie die breiteren Implikationen der Meditation als potenzielle therapeutische Intervention für Personen mit PTBS und anderen Krankheiten weiter untersuchen.
Abstract
(Englisch)
This study investigates the effects of a seven-day meditation retreat on the gut microbiome, with a particular focus on individuals with Post-Traumatic-Stress-Disease (PTSD). While there were no significant changes in overall microbial diversity as measured by alpha diversity indices, notable shifts in beta diversity were observed. The PERMANOVA analysis revealed a significant difference in microbiome composition between pre- and post-retreat samples from participants with PTSD and Anxiety, with p-values of < 0.001 and 0.043, respectively. This suggests that meditation may induce specific alterations in the gut microbiome of PTSD and Anxiety patients, even though the changes were subtle. Of particular interest was the increase in Roseburia, a genus linked to anti-inflammatory effects and improved gut barrier function, alongside a decrease in Bacteroides, which is sometimes associated with inflammation. These shifts suggest a potential benefit for gut health in these cohorts. Furthermore, a global increase in the Bacillota:Bacteroidota (former F:B) ratio was observed, a shift often associated with a more youthful microbiome profile. This change could be indicative of a rejuvenating effect of meditation on the gut microbiome. Species-level analysis revealed that PTSD patients experienced shifts toward a microbiome composition similar to that of healthy controls. Several species, including Gemmiger formicilis and Subdoligranulum sp., showing alterations that are known to be associated with metabolic health and gut integrity. These findings suggest that meditation may not only affect microbial diversity but also potentially “normalize” the microbiome in PTSD patients, contributing to both physical and mental health improvements. Future studies should explore the long-term effects and mechanisms behind these changes, as well as the broader implications for using meditation as a potential therapeutic intervention for individuals with PTSD or other health conditions.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Darmmikrobiom Shotgun-Metagenomik Meditation Posttraumatische Belastungsstörung PTBS Alpha-Diversität Beta-Diversität Differenzielle Abundanzanalyse
Schlagwörter
(Englisch)
gut microbiome shotgun metagenomics meditation Post-Traumatic Stress Disorder PTSD alpha diversity beta diversity differential abundance analysis
Autor*innen
Jakob Hrubesch
Haupttitel (Englisch)
Meditation induced changes in the human gut microbiota
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
74 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
David Berry
Klassifikation
42 Biologie > 42.30 Mikrobiologie
AC Nummer
AC17537057
Utheses ID
74574
Studienkennzahl
UA | 066 | 863 | |
