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Extramural English and lexical diversity in writing
a study of Viennese lower-secondary students
Thomas Kandolf
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für LehrerInnenbildung
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Englisch Unterrichtsfach Geographie und wirtschaftliche Bildung
Betreuer*in
Ute Smit
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77719
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18476.35024.205475-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die globale Präsenz der englischen Sprache in Bereichen wie Medien, Technologie und Pop-Kultur hat die Distanz zwischen Lernenden und der Fremdsprache English deutlich verringert. Dadurch kommen Schüler*innen häufiger in Kontakt mit authentischem Englisch außerhalb des Regelunterrichts. Der einfachere Zugang zum Internet und digitalen Medien hat dazu geführt, dass Jugendliche mehr Zeit mit Englisch außerhalb der Schule verbringen als innerhalb. Sprachen lernen in diesem Kontext wird in der Wissenschaft unter verschiedenen Begriffen behandelt. Diese Studie verwendet ‚extramural English‘ als Begriff für Englisch mit dem Lernende außerhalb der Wände des Klassenzimmers in Kontakt kommen. Das Ziel dieser Arbeit ist es zu ergründen, wie der Kontakt mit Englisch außerhalb der Schule geartet ist und wie dieser sich auf die Vielfalt des benutzen Vokabular in Texten auswirkt. Die Teilnehmer*innen dieser Masterarbeit sind Lernende einer zweiten Klasse in einer Mittelschule im 10. Wiener Gemeindebezirk. Die Datenerhebung wurde mittels eines Fragebogens über demographischen und sprachlichen Hintergrund der Lernenden, deren Zugang zum Internet und digitalen Median, generelle Freizeitaktivitäten, sowie Aktivitäten im Zusammenhang mit ‚extramural Englisch‘ durchgeführt. Außerdem wurden von allen Lernenden je zwei Texte verfasst, die als Grundlage zur Berechnung der lexikalischen Vielfalt dienen. Die Ergebnisse zeigen Gemeinsamkeiten mit vorherigen Studies in diesem Feld. Die jüngeren Schüler*innen dieser Studie kommen weniger häufig in Kontakt mit Englisch als ältere Schüler*innen. Die Lernenden bevorzugen rezeptive Aktivitäten über produktiven. Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen sind Videospiele spielen, Musik hören und Filme oder Serien schauen, wobei männliche Teilnehmer mehr Videospiele spielen und weibliche Teilnehmerinnen mehr englische Musik hören. Bei der Häufigkeit des Kontaktes mit Englisch gibt es jedoch im Unterschied zu vorherigen Studien keine geschlechterspezifische Unterschiede. Unbeliebt sind Aktivitäten wie Schreiben und Lesen. Die Ergebnisse zeigen auch, dass sich regelmäßiger Kontakt mit Englisch außerhalb der Schule positiv auf die lexikalische Vielfalt auswirkt. Während die reine Quantität an Kontakt mit Englisch meist höhere Effekte als die meisten Aktivitäten aufweist, können die größten Effekte bei Aktivitäten festgestellt werden, die nur wenige Lernende in ihrer Freizeit machen. Diese sind Schreiben, mit anderen Personen persönlich sprechen und Selbstgespräche oder Denken in Englisch.
Abstract
(Englisch)
The global presence of English in areas such as media, technology, and popular culture has significantly reduced the distance between learners of English and their target language. Students come into contact with English outside instructed school lessons on a more regular basis and time spend on English language activities outside school has surpassed the time in instructed settings, due to the easy access to the internet and digital media. In research, different terminology for language learning in this context has been used. This study uses ‘extramural English’ (EE) to refer to English students engage in outside the walls of the classroom. The aim of this thesis is to examine what EE activities participants engage in, how often they come into contact with EE, and how EE correlates with lexical diversity in writing. The participants in this master thesis are students from a second grade at a middle school in Vienna’s 10th district. Data collection was conducted using a questionnaire that gathered information on the learners’ demographic and linguistic backgrounds, their access to the internet and digital media, general leisure activities, and activities related to extramural English. Additionally, each student produced two written texts, which were used as the basis for calculating lexical diversity. The results show similar results to previous studies conducted in this field. Younger learners engage less frequently in EE than older students. Overall, the most popular activities are playing video games, listening to music, and watching movies or series. Learners mostly favour receptive activities over productive ones. While male participants play video games more frequently, female participant favour listening to music. There were no statistically significant differences between genders in terms of frequency of engagement. Least popular activities are writing and reading. Furthermore, the results demonstrate that frequent EE engagement positively correlates with LD scores. While quantity of EE shows higher positive correlations with LD than most EE activities, the biggest effects can be observed for niche activities only few students engage in, such as writing, reading, speaking, or self-talk.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Englisch außerhalb der Schule lexikalische Diversität
Schlagwörter
(Englisch)
extramural English lexical diversity learning writing
Autor*innen
Thomas Kandolf
Haupttitel (Englisch)
Extramural English and lexical diversity in writing
Hauptuntertitel (Englisch)
a study of Viennese lower-secondary students
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
87 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ute Smit
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.31 Spracherwerb
AC Nummer
AC17443660
Utheses ID
74588
Studienkennzahl
UA | 199 | 507 | 510 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1