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Dual statehood in Cyprus
nation-building process and the shaping of Greek and Turkish Cypriots
Sophie Rolandi
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Globalgeschichte und Global Studies
Betreuer*in
Christian De Vito
DOI
10.25365/thesis.77949
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22688.33241.260793-9
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Entstehung und das Fortbestehen der Zweistaatlichkeit auf Zypern, die trotz fehlender internationaler Anerkennung eine dauerhafte politische Realität darstellt. Auf der Grundlage konstruktivistischer Theorien wird analysiert, wie die Nationenbildungsprozesse innerhalb der griechisch- und türkisch-zyprischen Gemeinschaften unterschiedliche politische Identitäten sowie Wahrnehmungen von Legitimität und Souveränität geprägt haben. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Verfassung der Republik Zypern von 1960 und die Verfassung der Türkischen Republik Nordzypern von 1985. Die Studie bewertet, inwiefern diese rechtlichen Rahmenbedingungen zur Förderung von Frieden und Stabilität beigetragen oder die Teilung der Insel weiter gefestigt haben. Anhand zentraler historischer Ereignisse und des Einflusses von Nationalismus wird aufgezeigt, wie das Streben der griechischen ZypriotInnen nach Enosis (der Vereinigung mit Griechenland) und der türkischen ZypriotInnen nach Taksim (der Teilung der Insel) die ethnischen Spannungen verschärft haben. Es wird argumentiert, dass diese Entwicklungen getrennte kulturelle und politische Identitäten institutionalisierten und eine Wiedervereinigung erschweren. Die Arbeit beleuchtet sowohl die politischen und rechtlichen Herausforderungen Zyperns als auch die langfristigen Auswirkungen der Zweistaatlichkeit auf die Insel.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the emergence and persistence of dual statehood in Cyprus, an enduring reality despite lacking formal international recognition. Drawing on constructivist theories, it explores how nation-building processes within Greek and Turkish Cypriot communities have shaped distinct political identities and perceptions of legitimacy and sovereignty. The study assesses the roles of the 1960 Constitution of the Republic of Cyprus and the 1985 Constitution of the Turkish Republic of Northern Cyprus in governance and peace, evaluating whether they mitigated conflict or entrenched division. Through the analysis of key historical events and the influence of nationalism, the research highlights how Greek Cypriots’ pursuit of enosis (union with Greece) and Turkish Cypriots’ alignment with taksim (partition with Turkey) deepened ethnic divides, culminating in the island’s division in 1974. It argues that these nation-building efforts institutionalized separate cultural and political identities, complicating reconciliation. By tracing constitutional and political developments, this study sheds light on Cyprus’ unique challenges and the long-term implications of its dual statehood.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Zypern TRNZ Zweistaatlichkeit
Schlagwörter
(Englisch)
Cyprus Dual Statehood TRNC
Haupttitel (Englisch)
Dual statehood in Cyprus
Hauptuntertitel (Englisch)
nation-building process and the shaping of Greek and Turkish Cypriots
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
110 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christian De Vito
AC Nummer
AC17467427
Utheses ID
74624
Studienkennzahl
UA | 066 | 805 | |
