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Supervision im Wandel
Veränderung(en) im Habitus der Supervisor*innen?
Johannes Lukas Guettler
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Supervision und Coaching
Betreuer*in
Kornelia Steinhardt
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77902
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22760.43621.471925-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Masterarbeit mit dem Titel „Supervision im Wandel. Veränderung(en) im Habitus der Supervisor*innen?“ wurde untersucht, wie sich das Berufsbild von Supervisorinnen, die bereits über 15 Jahre im Feld tätig sind, in den letzten rund 10 Jahren verändert hat. Dabei lag der Fokus auf den von den Supervisorinnen selbst wahrgenommenen Veränderungen, welche den Habitus, also die verinnerlichten Strukturen und Handlungsweisen, betreffen könnten. Es wurde die Annahme getätigt, dass durch die veränderten Arbeitsbedingungen und Anforderungen neue Beratungszugänge entstanden sind und dass sich der berufliche Habitus der Supervisor*innen in verschiedenen Dimensionen und Rollen modifiziert hat. Die zentrale Fragestellung lautet daher: Welche Veränderungen im Berufsbild von Supervisor*innen, die schon über 15 Jahre im Feld arbeiten, lassen sich in den vergangenen rund 10 Jahren dokumentieren? Zur Beantwortung der Fragestellung wurden drei Exper*tinneninterviews mit Hilfe eines selbst entwickelten und im Laufe der Forschung modifizierten Interviewleitfadens geführt. Die Interviews wurden mit Erlaubnis der Expert*innen aufgezeichnet. Die Interviews fanden im Februar 2020 statt. Die Auswertung erfolgte im Sinne von Gläser und Laudel (2010) mittels deduktiver Kategorienbildung aus den im Theorieteil angeführten Veränderungen in der Arbeitswelt, von denen Supervisand*innen und Supervisor*innen gleichermaßen betroffen sind. Diese Kategorien und Dimensionen wurden beschrieben. Dann wurden die jeweils passenden Textpassagen der transkribierten Interviews den Kategorien händisch zugeordnet. Die Informationen aus den Interviews wurden zusammengeführt und verdichtet. Dies geschah auch unter Einbezug persönlicher Erfahrungen des Verfassers, die im Erkenntnisprozess gesondert gekennzeichnet wurden. In der Diskussion wurden die Erkenntnisse nochmals präzisiert und auch weitere Fragen aufgeworfen sowie Entwicklungen kritisch hinterfragt und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. In der Masterarbeit mit dem Titel „Supervision im Wandel. Veränderung(en) im Habitus der Supervisor*innen?“ wurde untersucht, wie sich das Berufsbild von Supervisorinnen, die bereits über 15 Jahre im Feld tätig sind, in den letzten rund 10 Jahren verändert hat. Dabei lag der Fokus auf den von den Supervisorinnen selbst wahrgenommenen Veränderungen, welche den Habitus, also die verinnerlichten Strukturen und Handlungsweisen, betreffen könnten. Es wurde die Annahme getätigt, dass durch die veränderten Arbeitsbedingungen und Anforderungen neue Beratungszugänge entstanden sind und dass sich der berufliche Habitus der Supervisor*innen in verschiedenen Dimensionen und Rollen modifiziert hat. Die zentrale Fragestellung lautet daher: Welche Veränderungen im Berufsbild von Supervisor*innen, die schon über 15 Jahre im Feld arbeiten, lassen sich in den vergangenen rund 10 Jahren dokumentieren? Zur Beantwortung der Fragestellung wurden drei Exper*tinneninterviews mit Hilfe eines selbst entwickelten und im Laufe der Forschung modifizierten Interviewleitfadens geführt. Die Interviews wurden mit Erlaubnis der Expert*innen aufgezeichnet. Die Interviews fanden im Februar 2020 statt. Die Auswertung erfolgte im Sinne von Gläser und Laudel (2010) mittels deduktiver Kategorienbildung aus den im Theorieteil angeführten Veränderungen in der Arbeitswelt, von denen Supervisand*innen und Supervisor*innen gleichermaßen betroffen sind. Diese Kategorien und Dimensionen wurden beschrieben. Dann wurden die jeweils passenden Textpassagen der transkribierten Interviews den Kategorien händisch zugeordnet. Die Informationen aus den Interviews wurden zusammengeführt und verdichtet. Dies geschah auch unter Einbezug persönlicher Erfahrungen des Verfassers, die im Erkenntnisprozess gesondert gekennzeichnet wurden. In der Diskussion wurden die Erkenntnisse nochmals präzisiert und auch weitere Fragen aufgeworfen sowie Entwicklungen kritisch hinterfragt und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Folgende Komponenten im Berufsbild der Supervisor*innen haben angesichts des Wandels der Arbeitswelt in den letzten 10 Jahren an Wichtigkeit gewonnen und sind unabdingbar, um in Zeiten wie diesen gut Supervision zu betreiben: Im Bereich der persönliche Kompetenzen und Eigenschaften betrifft dies die Selbsterfahrung und Reflexionsfähigkeit, die Empathie und die Selbststeuerung und Resilienz. Im Bereich der fachlichen und methodischen Kompetenzen sind die kritische Reflexionskompetenz sowie die Feldkompetenz wichtiger geworden. Was die Rolle und Haltung in der Supervision betrifft, erhalten Erfahrung und Weisheit sowie die Unterstützung in herausfordernden Situationen mehr Gewicht.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Supervision Habitus Wandel Arbeitswelt Veränderung
Autor*innen
Johannes Lukas Guettler
Haupttitel (Deutsch)
Supervision im Wandel
Hauptuntertitel (Deutsch)
Veränderung(en) im Habitus der Supervisor*innen?
Paralleltitel (Englisch)
Supervision in transition
Paralleluntertitel (Englisch)
change(s) in the habitus of supervisors?
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
69 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kornelia Steinhardt
Klassifikation
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie
AC Nummer
AC17465344
Utheses ID
74633
Studienkennzahl
UA | 992 | 820 | |
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