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Abschied von der Amtsstube
Österreich und die EU auf dem Weg zu einer Informations- und Wissensgesellschaft mit Hilfe von E-Government
Roland Hellwig
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johann Dvorak
DOI
10.25365/thesis.8288
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30242.99531.246264-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der vermehrte Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien haben nicht nur den Alltag der Bürgerinnen und Bürger innerhalb des letzten Jahrzehnts, sondern auch die Arbeitsweise der Öffentlichen Verwaltungen maßgeblich beeinflusst. Staatliche Dienstleistungen werden den Bürgerinnen und Bürgern immer umfangreicher elektronisch über das Internet angeboten. Dadurch entstehen neue Formen der öffentlichen Verwaltung, die unter den Begriffen „New Public Management“ und „E-Government“ zusammengefasst werden können.
Auf europäischer Ebene ist für die Umsetzung von E-Government vor allem die Agenda „i2010 - Eine europäische Informationsgesellschaft für Wachstum und Beschäftigung“ von Relevanz, die einen einheitlichen europäischen Informationsraum und Investitionen in IKT- Forschung vorsieht und wichtige Anstöße für Innovationen im Bereich E-Government und New Public Management an die Mitgliedstaaten liefert. Die Europäische Union versucht vor allem durch Strategien, die die Forschung, Förderung und Schaffung des regulatorischen Rahmens forcieren, ihre Mitgliedsstaaten auf dem Weg ins Informationszeitalter zu unterstützen.
Österreich gilt in Europa als E-Government-Musterland. E-Government wird in Österreich als Schlüsselelement der Verwaltungsmodernisierung betrachtet, welches Auswirkungen auf allen Ebenen der Verwaltung hat.
Bei der Entwicklung von E-Health zu einer E-Government-Anwendung handelt es sich um ein sehr sensibles Vorhaben, da es dabei um die elektronische Erfassung und Verknüpfung von personenbezogenen Gesundheitsdaten geht. Dies ist vor allem aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht unumstritten und birgt die Gefahr in sich, dass die erfassten Daten missbräuchlich verwendet werden könnten. Ähnlich wie bei der Forcierung von E-Government versucht die Europäische Union daher, Strategien und Standards zu entwickeln die den Mitgliedsstaaten die Implementierung von E-Health erleichtern sollen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
New Public Management E-Government öffentliche Verwaltung Informationsgesellschaft eEurope i2010 E-Government in Österreich E-Health Informations- und Kommunikationstechnologien EU-Informationsgesellschaft
Autor*innen
Roland Hellwig
Haupttitel (Deutsch)
Abschied von der Amtsstube
Hauptuntertitel (Deutsch)
Österreich und die EU auf dem Weg zu einer Informations- und Wissensgesellschaft mit Hilfe von E-Government
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
152 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Dvorak
Klassifikationen
88 Verwaltungslehre > 88.10 Öffentliche Verwaltung: Allgemeines ,
88 Verwaltungslehre > 88.14 Funktionale Behörden, Behördendienststellen ,
88 Verwaltungslehre > 88.19 Öffentliche Verwaltung: Sonstiges ,
88 Verwaltungslehre > 88.20 Organisation staatlicher Einrichtungen, Management staatlicher Einrichtungen ,
88 Verwaltungslehre > 88.30 Öffentlicher Dienst ,
89 Politologie > 89.00 Politologie: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.32 Staatsformen, Regierungsformen ,
89 Politologie > 89.42 Staat und Bürger ,
89 Politologie > 89.73 Europapolitik, Europäische Union ,
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08038280
Utheses ID
7467
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
