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Implicit intelligence mindset, behaviour after failure, and the role of controllability attribution
Katharina Heer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Veronika Job Sutnar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78050
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28673.38474.311487-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel dieser Arbeit ist es den Zusammenhang zwischen Überzeugungen bezüglich Intelligenz (Intelligenz-Mindset) und dem Lernverhalten nach einem Misserfolgserlebnis zu untersuchen. Im Zuge dessen wird auch die Attribution von Kontrollierbarkeit als potenzieller Mediator mit einbezogen. Im Gegensatz zum Großteil der bestehenden Literatur, wurde das Intelligenz-Mindset sowohl mit einem neuartigen impliziten Messinstrument, dem MT-PEP, als auch mit einem traditionellen Selbstbericht erfasst. Während sowohl das implizite als auch das explizite Growth Mindset (die Überzeugung, dass Intelligenz veränderbar ist) das Lernverhalten vorhersagten, mediierte die Attribution von Kontrollierbarkeit (in Bezug auf Anstrengung oder Fähigkeit) diese Beziehungen nicht. Die Ergebnisse zeigten, dass Studierende (N = 184) mit einem stärkeren impliziten Growth Mindset mehr Aufgaben nach einer schwierigen Aufgabe bearbeiteten, was auf eine verstärkte Auseinandersetzung mit den gegebenen Lernmöglichkeiten hindeutet. Das explizite Growth Mindset zeigte ähnliche Effekte. Selbstwirksamkeit sagte ebenfalls das Lernverhalten voraus, während Ängstlichkeit keine signifikanten Einflüsse zeigte. Nennenswert ist außerdem die mangelnde Korrelation zwischen implizite und explizite Mindset-Messungen, was auf komplementäre Dimensionen der Mindset-Erhebung hindeutet. Entgegen den Erwartungen vermittelte die Attribution von Kontrollierbarkeit nicht die Beziehung zwischen Growth Mindset und Lernverhalten. Diese Studie leistet einen Beitrag zur wachsenden Zahl von Forschungsarbeiten zum Thema Intelligenz Mindset, indem sie den Wert impliziter Messverfahren aufzeigt, das Zusammenspiel zwischen Überzeugungen und Verhalten beleuchtet und nahelegt, dass die Verwendung sowohl impliziter als auch expliziter Messverfahren ein umfassenderes Verständnis der motivationalen Prozesse ermöglicht, die an akademischen Leistungen beteiligt sind. Einschränkungen, wie Herausforderungen bei der Messung und die mangelnde Diversität der Stichprobe, werden ebenso diskutiert wie Implikationen für Bildungsforschung und zukünftige Forschungsrichtungen.
Abstract
(Englisch)
This thesis explores the relationship between intelligence mindset and learning behaviour following a failure experience, while also looking at controllability attribution as a potential mediator. Contrary to the majority of the existing literature, intelligence mindset was assessed using both a novel implicit measure, the MT-PEP, and a traditional self-report. While both implicit and explicit growth mindset (the belief, that intelligence is changeable) predicted learning behaviour, controllability attribution (in relation to effort or ability) did not mediate this relationship. Findings revealed that university students (N = 184) with stronger implicit growth mindsets reviewed more items after a difficult task, suggesting greater engagement with learning opportunities. Explicit growth mindset showed similar effects. Self-efficacy also predicted learning behaviour, while anxiety did not significantly influence outcomes. Notably, implicit and explicit mindset measures were uncorrelated, reflecting complementary dimensions of mindset assessment. Contrary to expectations, controllability attribution did not mediate the relationship between growth mindset and learning behaviour. This study contributes to the growing body of research on mindset by demonstrating the value of implicit measures, shedding light on the interplay between beliefs and behaviour, and suggesting that using both implicit and explicit measures offers a broader understanding of motivational processes involved in academic achievement. Limitations, such as measurement challenges and sample diversity, are discussed alongside implications for educational research and future research directions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
implizite Messungen Growth Mindset Attribution von Kontrollierbarkeit Motivation und Lernen akademisches Versagen
Schlagwörter
(Englisch)
implicit measures growth mindset controllability attribution motivation and learning academic failure
Autor*innen
Katharina Heer
Haupttitel (Englisch)
Implicit intelligence mindset, behaviour after failure, and the role of controllability attribution
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
63 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Veronika Job Sutnar
Klassifikation
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie
AC Nummer
AC17477700
Utheses ID
74738
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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