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"Wenn wir nur glücklich wieder beisammen wären..."
der Krieg, der Frieden und die Liebe am Beispiel der Feldpostkorrespondenz von Mathilde und Ottokar Hanzel (1917/18)
Ines Marlene Rebhan-Glück
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christa Ehrmann-Hämmerle
DOI
10.25365/thesis.8301
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29974.92831.776870-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Feldpostkorrespondenz des Wiener Ehepaares Mathilde und Ottokar Hanzel während des Ersten Weltkrieges. Der zeitliche Interessensschwerpunkt liegt dabei auf dem Zeitraum von August 1917 bis zum Juni 1918. Unter Heranziehung des Modells der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring wurde der Feldpostbestand quantitativ wie qualitativ erschlossen, woraufhin drei textimmanente Themenkategorien für die anschließende Feinanalyse herangezogen wurden. Bei diesen drei Kategorien handelt es sich um "Krieg und Frieden", "Versorgung" und "Beziehung". Als Auswahlkriterium fungierte einerseits die Häufigkeit des Vorkommens, andererseits der lebensgeschichtliche Hintergrund der Briefschreiberin Mathile Hanzel, als Mitglied und Vizepräsidentin des "Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins". Dieser Verein setzte sich während des Ersten Weltkrieges am deutlichsten für die Sache des Friedens ein, weshalb zu fragen war, inwiefern die Friedenskonzepte des Vereines in den Briefen von Mathilde Hanzel rezipiert werden. Daneben war, vor dem Hintergrund der katastrophalen Versorgungslage in der k.u.k. Monarchie während des Ersten Weltkrieges, zu fragen, ob und wenn ja welche ökonomischen Argumentationsweisen in Mathilde Hanzels brieflich artikulierten Friedenskonzepten zur Anwendung gelangen. Die durch den Krieg bedingte Abwesenheit von Mathilde Hanzels Ehemann brachte eine Erweiterung ihrer Handlungsspielräume mit sich und eine, wenn auch nur vorübergehende Transformation traditioneller Geschlechterrollen. Ein Aufbrechen und/oder Fortschreiben alltäglicher gewachsener Beziehungsstrukturen sowie die dabei zur Anwendung gelangten Männlichkeits- und Weiblichkeitskonstrukte werden daher ebenso herausgearbeitet wie kritisch beleuchtet. Die dieser Arbeit zu Grunde liegende These geht dabei davon aus, dass allen drei Themen die Kategorie "Geschlecht" auf komplexe Weise eingeschrieben und beständig innerhalb wie zwischen den Kategorien neu ausgehandelt und vermittelt wird.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Erster Weltkrieg Feldpost Frauen- und Geschlechtergeschichte Friedenskonzepte Versorgungslage Geschlechter-Dichotomie
Autor*innen
Ines Marlene Rebhan-Glück
Haupttitel (Deutsch)
"Wenn wir nur glücklich wieder beisammen wären..."
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Krieg, der Frieden und die Liebe am Beispiel der Feldpostkorrespondenz von Mathilde und Ottokar Hanzel (1917/18)
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
194 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christa Ehrmann-Hämmerle
Klassifikation
15 Geschichte > 15.23 Erster Weltkrieg
AC Nummer
AC07989104
Utheses ID
7478
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
