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Recovery-Atmung
Optimierung der Regeneration bei Sprint-Intervalltraining
Simon Laister
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Robert Csapo
DOI
10.25365/thesis.80213
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30518.39886.164212-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ein optimales Wechselspiel zwischen Erholung und Ermüdung ist notwendig, um sich bestmöglich an Trainingsreize anzupassen. Zur Unterstützung der Regeneration werden oftmals Entspannungstechniken empfohlen, dennoch mangelt es an längerfristigen Studien in Verbindung mit Trainingsinterventionen. Daher untersucht die folgende Arbeit, ob sich eine individualisierte Atemregulationsübung förderlich auf die durch ein Sprint-Intervalltraining ausgelösten Trainingspassungen auswirken kann. Insgesamt 26 Proband*innen wurden anhand ihrer Maximalgeschwindigkeit und gesamt zurückgelegten Strecke bei der Eingangstestung und Geschlechtszugehörigkeit gleichmäßig einer Interventions- (M = 5, F = 9) beziehungsweise einer Kontrollgruppe (M = 4, F = 8) zugewiesen. Das durchschnittliche Gewicht betrug 69,04 ± 10,29 und 71,83 ± 9,84, während das Durchschnittsalter bei 25,45 ± 3,45 und 26,76 ± 2,40 lag. Beide Gruppen folgten einem vierwöchigen Trainingsplan mit zwei bis drei Einheiten pro Woche, in denen jeweils drei bis sechs 30-sekündige all-out Sprints, getrennt durch vier Minuten aktiver Pause, durchgeführt wurden. Die Interventionsgruppe führte zusätzlich täglich sowie nach Abschluss aller Trainingseinheiten individualisierte Atemübungen zur Unterstützung der Regeneration durch. Zur Bestimmung der Effektivität der Intervention wurden die minimale und maximale Leistung sowie die gesamt erbrachte Arbeit vor Beginn, in der Mitte und nach Abschluss des Trainings gemessen und zu allen Testungen der Fatigue Index berechnet. Die statistische Analyse basierte auf gemischt-faktoriellen Varianzanalysen (Gruppe × Zeit). Zu Beginn konnte kein Unterschied (p > 0,05) zwischen den Gruppen festgestellt werden. Signifikante Haupteffekte des Faktors „Zeit“ belegten Verbesserungen der minimalen Leistung (p = 0,001; korrigierter η² = 0,242), gesamten Arbeit (p < 0,001; korrigierter η² = 0,388) und des Fatigue Index (p = 0,043; korrigierter η² = 0,123). Die Verbesserungen unterschieden sich nicht zwischen den Trainingsgruppen (alle Interaktionseffekte p > 0,05). Die Ergebnisse zeigen keinen zusätzlichen Benefit der individualisierten Atemübungen hinsichtlich der Leistungssteigerung im Vergleich zur Kontrollgruppe. Möglicherweise war die Stichprobengröße zu klein oder die Interventionsdauer zu kurz, um Effekte nachzuweisen. Eine Analyse der Parameter, die einen umfassenderen Einblick in den physiologischen Erholungszustand liefern könnten, wie etwa physiologische Marker oder Schlafdaten, ist noch ausständig und könnten in dieser sowie zukünftigen Studien potenzielle Unterschiede auf-zeigen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Trainingswissenschaften Regeneration Erholung Atemübungen Stressregulation Intervalltraining
Autor*innen
Simon Laister
Haupttitel (Deutsch)
Recovery-Atmung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Optimierung der Regeneration bei Sprint-Intervalltraining
Paralleltitel (Englisch)
Recovery breathing
Paralleluntertitel (Englisch)
optimizing regeneration in sprint interval training
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
60 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Csapo
Klassifikation
76 Sport > 76.10 Sport. Sportwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17771037
Utheses ID
74790
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
