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Wie queer ist Klimaaktivismus?
queere Klimaaktivist*innen in Wien über Queerness und Klimagerechtigkeit
Yolanda Miriam Schrag
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Karin Schönpflug
DOI
10.25365/thesis.78158
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14254.49597.282896-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht anhand von qualitativen Interviews mit queeren Klimaaktivist*innen sowohl deren Positionen im Aktivismus als auch die thematischen Verbindungen zwischen Queerness und Klimagerechtigkeit. Die zwölf leitfadengestützten Einzelinterviews wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Hinsichtlich der Erfahrungen von queeren Klimaaktivist*innen in Wien zeigt sich eine deutliche Varianz entlang von Gruppen und Beteiligungskontexten: Queerness ist personell wie thematisch sehr unterschiedlich stark vertreten. In vielen Fällen wird Queerness im Klimaaktivismus jedoch nur sehr oberflächlich erwähnt, wodurch der Vorwurf von Pinkwashing erhoben wurde. Überwiegend werden klimaaktivistische Räume als sehr queerfreundlich beschrieben, was allerdings Diskriminierungen nicht ausschließt. Die Einordnung von Positionen erfolgt aus einem queeren, feministischen und intersektionalen Blickwinkel. Mit einem theoretischen Fokus auf ökofeministische Analyse werden die inhaltlichen Verbindungslinien der Themen verdeutlicht: Queerness kann durch das Aufbrechen von Binaritäten wesentlich zum systemkritischen Anspruch von Klimagerechtigkeit beitragen.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis uses qualitative interviews with queer climate activists to examine both their positions in activism and the thematic connections between queerness and climate justice. The twelve guided individual interviews were evaluated using qualitative content analysis. The experiences of queer climate activists vary strongly: in a few activist groups and contexts queer people and queer topics are present, however, often merely on a super-ficial level, bringing up the accusation of pinkwashing. Climate activist spaces are pre-dominantly described as very queer-friendly, although this does not rule out discrimination. My analysis of positions follows a queer, feminist and intersectional perspective. With a theoretical focus on ecofeminist analysis, the content-related connections between the topics are clarified: queerness can make a significant contribution to the system-critical claim of climate justice by breaking down binaries.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
queer Queerness LGBTQIA+ Klimaaktivismus Klimagerechtigkeit Wien Ökofeminismus
Schlagwörter
(Englisch)
queer climate justice activism Vienna ecofeminism
Autor*innen
Yolanda Miriam Schrag
Haupttitel (Deutsch)
Wie queer ist Klimaaktivismus?
Hauptuntertitel (Deutsch)
queere Klimaaktivist*innen in Wien über Queerness und Klimagerechtigkeit
Paralleltitel (Englisch)
How queer is climate activism?
Paralleluntertitel (Englisch)
queer climate activists in Vienna on queerness and climate justice
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
iv, 91 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karin Schönpflug
AC Nummer
AC17488147
Utheses ID
74931
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
